Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Call of Duty: Vanguard schon in der Beta von Cheatern geplagt

Die uralte Code-Basis fällt Activision auf die Füße. Schon jetzt klagen Spieler der Beta-Version des neuen Call of Duty über Cheater .
/ Christian Hensen
32 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Am 5. November erscheint das neue Call of Duty. (Bild: Activision)
Am 5. November erscheint das neue Call of Duty. Bild: Activision

Am 5. November startet das neue Call of Duty Vanguard auf Xbox One und Series X/S, Playstation 4 und 5 sowie für Windows-PC. Doch schon die Beta-Version des Shooters sorgt für Unmut in der Spielergemeinde. Der Grund: Obwohl es sich eigentlich nur um eine Vorschau handelt, gibt es bereits jetzt Anbieter funktionierender Cheat-Software und entsprechend viele Anwender.

Die meisten Cheat-Entwickler werben damit, dass die Software auch in der finalen Version im November funktionieren werde und man beim Kauf eine Lizenz erwerbe, die natürlich auch für diese gelte. Damit scheint bereits heute klar, dass die Startbedingungen nicht für alle Spieler gleich sein werden.

Vice(öffnet im neuen Fenster) sprach mit dem Entwickler einer solchen Schummel-Software, um zu erfahren, wie es sein könne, dass die bekannten Cheats wie Wallhacks und natürlich Aimbots schon in der Test-Version von Call of Duty Vanguard zur Verfügung stehen. Die Antwort klingt einleuchtend wie ernüchternd – es liegt an der relativ unveränderten Code-Basis des Spiels.

Cheaten kostet 150 Euro

Laut dem Entwickler sei es demnach sehr einfach, Cheat-Software von älteren Versionen auf das jeweils neue Spiel zu portieren, da sich hinter den Kulissen gar nicht so viel ändere. Den Hinweis, dass die Software erst einmal nur in der Call of Duty-Beta funktioniere, liest man dennoch überall. Eine gewisse Selbstsicherheit, dass sie künftig weiterhin funktioniert, ergibt sich jedoch über den recht hohen Preis der Cheat-Programme. Bei einem bekannteren Anbieter liegt dieser aktuell bei 150 Euro.

Es bleibt spannend, ob das Versprechen der Cheat-Macher eingehalten werden kann, dass die Software auch in der finalen Version von Vanguard läuft. Publisher Activision warb im Vorfeld lautstark mit einer frischen Anti-Cheat-Engine, die exakt solche Programme ausschließen soll. Offenbar mussten die Entwickler des Spiels hier nachlegen, denn zumindest Warzone hat inzwischen den Ruf, von Cheatern überrannt zu werden.

Anzeige

Call of Duty: Vanguard (exklusiv bei Amazon.de)

Jetzt bestellen bei Amazon (öffnet im neuen Fenster)

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Zumindest Call of Duty-Experte Tom Henderson macht Hoffnung, denn er ist sich sicher, dass sich in der finalen Version noch einiges tut, um den Einsatz von Cheat-Software zu verhindern. Ob man im Falle einer Vorbestellung der Cheat-Software dann sein Geld zurückerhält?


Relevante Themen