Call of Duty: Vanguard schon in der Beta von Cheatern geplagt

Die uralte Code-Basis fällt Activision auf die Füße. Schon jetzt klagen Spieler der Beta-Version des neuen Call of Duty über Cheater.

Artikel veröffentlicht am , Christian Hensen
Am 5. November erscheint das neue Call of Duty.
Am 5. November erscheint das neue Call of Duty. (Bild: Activision)

Am 5. November startet das neue Call of Duty Vanguard auf Xbox One und Series X/S, Playstation 4 und 5 sowie für Windows-PC. Doch schon die Beta-Version des Shooters sorgt für Unmut in der Spielergemeinde. Der Grund: Obwohl es sich eigentlich nur um eine Vorschau handelt, gibt es bereits jetzt Anbieter funktionierender Cheat-Software und entsprechend viele Anwender.

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Die meisten Cheat-Entwickler werben damit, dass die Software auch in der finalen Version im November funktionieren werde und man beim Kauf eine Lizenz erwerbe, die natürlich auch für diese gelte. Damit scheint bereits heute klar, dass die Startbedingungen nicht für alle Spieler gleich sein werden.

Vice sprach mit dem Entwickler einer solchen Schummel-Software, um zu erfahren, wie es sein könne, dass die bekannten Cheats wie Wallhacks und natürlich Aimbots schon in der Test-Version von Call of Duty Vanguard zur Verfügung stehen. Die Antwort klingt einleuchtend wie ernüchternd - es liegt an der relativ unveränderten Code-Basis des Spiels.

Cheaten kostet 150 Euro

Laut dem Entwickler sei es demnach sehr einfach, Cheat-Software von älteren Versionen auf das jeweils neue Spiel zu portieren, da sich hinter den Kulissen gar nicht so viel ändere. Den Hinweis, dass die Software erst einmal nur in der Call of Duty-Beta funktioniere, liest man dennoch überall. Eine gewisse Selbstsicherheit, dass sie künftig weiterhin funktioniert, ergibt sich jedoch über den recht hohen Preis der Cheat-Programme. Bei einem bekannteren Anbieter liegt dieser aktuell bei 150 Euro.

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Es bleibt spannend, ob das Versprechen der Cheat-Macher eingehalten werden kann, dass die Software auch in der finalen Version von Vanguard läuft. Publisher Activision warb im Vorfeld lautstark mit einer frischen Anti-Cheat-Engine, die exakt solche Programme ausschließen soll. Offenbar mussten die Entwickler des Spiels hier nachlegen, denn zumindest Warzone hat inzwischen den Ruf, von Cheatern überrannt zu werden.

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Zumindest Call of Duty-Experte Tom Henderson macht Hoffnung, denn er ist sich sicher, dass sich in der finalen Version noch einiges tut, um den Einsatz von Cheat-Software zu verhindern. Ob man im Falle einer Vorbestellung der Cheat-Software dann sein Geld zurückerhält?

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googie 23. Sep 2021 / Themenstart

Ich vermute er spielt darauf an, dass man selber Gott äh Admin spielen kann und die...

Schattenwerk 23. Sep 2021 / Themenstart

Das ist also das Argument gegen schlecht programmierte Software und fehlenden Einsatz von...

googie 23. Sep 2021 / Themenstart

Ist marktreif, wird vor allem bei den Konsolen zum cheaten verwendet

googie 23. Sep 2021 / Themenstart

Mir scheint, als sei das mit eine Art Geschäftsmodell der Spielehersteller. Jetzt...

Rolf Schreiter 23. Sep 2021 / Themenstart

Und wenn man dann dazu noch selber nix gerissen bekommt sieht es ganz düster aus!

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