Call of Duty: Jetzt gibt es auch noch Lieferengpässe bei Warzone-Accounts
Der Verkauf von gehackten Nutzerkonten bei Call of Duty Warzone steht offenbar vor einem Problem: Weil Activision die Sicherheitsmaßnahmen verbessert hat, gebe es immer weniger Angebote, schreibt das US-Magazin Vice in einem Report(öffnet im neuen Fenster).
Konkret geht es um Accounts mit vielen freigeschalteten Waffen und sonstigen Extras. Warzone ist zwar grundsätzlich kostenlos spielbar, aber um an besonders begehrte Ausrüstungsgegenstände zu gelangen, ist viel Aufwand und Können nötig – oder finanzieller Einsatz im Itemshop.
Wer dazu weder Lust noch Zeit hat – oder wer schlicht nicht gut genug spielt -, kann sich unter anderem über Discord gut ausgestattete Accounts für ein paar hundert US-Dollar kaufen. Für extrem gute Extras werden manchmal auch mehrere tausend US-Dollar fällig, etwa wenn die bunt schillernde Waffenskin Damascus enthalten ist.
Allerdings übt Activision schon seit einigen Monaten großen Druck auf die Spieler aus, ihr Konto per Zwei-Faktor-Authentifizierung zu schützen. Vor Kurzem sei nach Angaben von Vice dann auch noch ein Captcha-System in die Anmeldung eingebaut worden, sodass simple Brute-Force-Angriffe kaum noch funktionieren würden.

Außerdem werde Activision immer besser beim Aufspürgen von kompromittierten Nutzerkonten sowie bei Spielern mit Cheats oder sonstigen Betrugsmethoden.
Bessere Security mit Call of Duty Vanguard?
Erst Mitte August 2021 hatte das zuständige Entwicklerstudio Raven Software offiziell über Twitter bekannt gegeben(öffnet im neuen Fenster), mehr als 50.000 Accounts von Warzone gesperrt zu haben.
Gerüchten zufolge bereiten die Entwickler für Call of Duty Vanguard – der vermutlich für Herbst 2021 geplante nächste reguläre Serienteil – und damit auch für Warzone zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen vor.
Der Start des im Zweiten Weltkrieg angesiedelten Vanguard ist bestätigt, Informationen zum Inhalt soll es am Abend des 19. August 2021 geben.
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