Call of Duty: Activision erklärt riesige Updates
"Ich möchte mich für die Downloadgröße dieses Updates entschuldigen" , schreibt der Entwickler Paul Haile, Production Manager bei dem zu Activision gehörenden Entwicklerstudio Infinity Ward, auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) . Er reagiert damit auf Beschwerden einiger Spieler, die für Call of Duty – Modern Warfare ( Test auf Golem.de ) mehrfach sehr große Patches herunterladen mussten.
Das letzte Update ist auf Windows-PC und Xbox One rund 68 GByte groß, auf Playstation 4 immerhin noch 51 GByte. Nur zwei Wochen zuvor mussten Spieler bereits ein rund 51 GByte großes Update herunterladen. Modern Warfare belegt ungefähr 130 GByte auf der Festplatte.
"Wir versuchen immer, solche Downloadgrößen ebenso wie zu viel Festplattenbelegung zu vermeiden" , erklärt Haile nun. "In diesem Fall senden wir neue Asset-Packs, um die Gesamtgröße des Spiels zu verringern" . Welche Assets konkret gemeint sind, schreibt Haile nicht – besonders datenhungrig sind normalerweise die Texturen. Nach Angaben von Haile müsste Modern Warfare nach dem Update etwas weniger Platz auf dem Massenspreicher belegen.

Außerdem schreibt Haile, dass das Team bei Infinity Ward die Datenstruktur optimiert, so dass künftige Updates kleiner sind – selbst dann, wenn echte Zusatzinhalte wie vor dem Start einer neuen Season dazukommen. Außerdem soll es etwas später ein Tool geben, mit dem Spieler selbst entscheiden können, welche Addons von Call of Duty sie auf ihrer Festplatte behalten und welche sie entfernen möchten. Einen Termin für das Tool nennt der Entwickler noch nicht.
Bei Call of Duty: Modern Warfare läuft seit dem 11. Februar 2020 die zweite Season. Tatsächlich hatten die dafür nötigen Updates relativ viele neue Inhalte mitgebracht, darunter zusätzliche Multiplayermaps, Waffen und Spielmodi.
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