Californium: Abenteuer mit dem geistigen Schöpfer des Blade Runners
Schnellrestaurants, leere Straßen und ein Abschiedsbrief: Die Welt von Californium wirkt wenig einladend. Aber irgendetwas stimmt nicht. Ist die eigene Frau eine Terroristin – und was ist mit dem Mars? Wer jetzt an Blade Runner, Total Recall und Minority Report denkt, der liegt richtig: Das Computerspiel Californium dreht sich um den 1982 verstorbenen Schriftsteller Philipp K. Dick, auf dessen Romanen und Kurzgeschichten eine ganze Reihe von Filmklassikern basiert.

Spieler steuern im Jahr 1967 einen gescheiterten, von seiner Frau verlassenen Autoren namens Elvin Green – letztlich ein Platzhalter für Philipp K. Dick. Green betäubt sich mit Alkohol und LSD, bis er irgendwann eben feststellt, dass er eigentlich in einer Polizeidiktatur lebt und nach und nach immer mehr über seine Welt herausfindet.
Die erste Episode des vom Entwicklerstudio Darjeeling produzierten Californium ist ab sofort als Download über die offizielle Webseite(öffnet im neuen Fenster) erhältlich, am 17. Februar 2016 erscheint sie dann auch auf Steam(öffnet im neuen Fenster) . Spieler aus Europa können das gemeinsam mit dem TV-Sender Arte entstandene Abenteuer kostenlos herunterladen – Interessierte aus anderen Ländern müssen umgerechnet rund 10 Euro bezahlen.
Die zweite Episode folgt am 1. März, die dritte am 8. März und das Finale ist nach aktuellem Plan ab dem 15. März 2016 erhältlich. Was den Spieler dort erwartet, deuten die Entwickler nur an: "Alle Regeln, die ihre Realität und ihre Existenz strukturiert haben, gibt es nicht mehr. Die Welt ist nur noch ein gigantisches Chaos" , so der offizielle Beschreibungstext.
Arte selbst sendet am 2. März 2016 um 22 Uhr eine Dokumentation mit dem Titel "Philip K. Dick und wie er die Welt sah". Bereits am 22. April will der Sender außerdem über seine App und seine Webseite einen für VR-Brillen(öffnet im neuen Fenster) konzipierten, interaktiven Kurzfilm veröffentlichen.
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