Cadscan: Communityfinanzierter 3D-Scanner Cubik kommt auf den Markt

Der zum Teil über Crowdfunding finanzierte 3D-Scanner Cubik kann bestellt werden. Das Gerät, das Druckvorlagen für den 3D-Drucker erzeugt, kostet weniger als 800 Euro.

Artikel veröffentlicht am ,
3D-Scanner Cubik: vier Wochen bis zum Versand
3D-Scanner Cubik: vier Wochen bis zum Versand (Bild: Cadscan)

Das britische Unternehmen Cadscan hat seinen 3D-Scanner Cubik auf den Markt gebracht: Das Gerät kann auf der Website des Unternehmens bestellt werden. Cadscan hatte das seinerzeit noch namenlose Gerät im Frühjahr teilweise über Crowdfunding finanziert.

Stellenmarkt
  1. Berater Krankenhausinformationssystem (KIS) Neueinführungen (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch, deutschlandweit
  2. Solution Consultant (m/w/d) im Bereich PLM / Digitaler Zwilling
    ASCon Systems GmbH, Stuttgart, München, Heilbronn
Detailsuche

Cubik scannt Objekte bis zu einem Durchmesser von 22 cm und einer Höhe von 20 cm. Die Mindestgröße eines Gegenstandes beträgt 1 cm in Durchmesser und Höhe. Der Drucker selbst ist 51 x 34 cm groß und 34 cm hoch.

Dioden strahlen an

Das Objekt, dessen Höchstgewicht bei 4 kg liegen darf, wird auf einem Drehteller platziert und mit Leuchtdioden angestrahlt. Cubik tastet es dann mit einer Kamera ab, deren Auflösung 5 Megapixel und deren Farbtiefe 24 Bit beträgt. Die Genauigkeit liegt zwischen 50 und 150 Mikrometern.

Der Scanner erzeugt 3D-Dateien in den Formaten .STL, .OBJ und .PLY. Diese werden über einen USB-Anschluss an einen Computer übertragen. Unterstützt werden die Betriebssysteme Windows, Mac OS X und Ubuntu Linux.

Günstiger als Makerbot

Golem Akademie
  1. Jira für Systemadministratoren: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    24.–25. Januar 2022, virtuell
  2. Java EE 8 Komplettkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    24.–28. Januar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Den Cubik gibt es für 700 britische Pfund, umgerechnet rund 830 Euro. Ursprünglich hatten die Briten einen Preis von 650 Pfund, etwa 775 Euro, angekündigt. Die Angabe ist ohne Steuern. Dennoch ist der Cubik günstiger als etwa der Digitizer: Makerbot verlangt für seinen 3D-Scanner rund 1.400 US-Dollar, etwa 1.000 Euro. Der Versand soll in rund vier Wochen erfolgen. Die Versandkosten nach Deutschland gibt Cadscan mit 80 britischen Pfund, knapp 96 Euro, an.

Cadscan hatte für die Entwicklung eine Förderung des britischen Technologieförderungsfonds erhalten. Das Geld für die Serienproduktion des 3D-Scanners warb das Unternehmen über die Crowdfunding-Plattform Kickstarter ein. Statt der beabsichtigten 80.000 britischen Pfund, umgerechnet etwa 95.500 Euro, bekamen die Briten über 97.000 Pfund, gut 116.000 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Radeon RX 6500 XT
Diese Karte hätte es früher(TM) nie gegeben

In Zeiten irrer Grafikkarten-Preise wird ein winziger Laptop- als überteuerter Gaming-Desktop-Chip verkauft. Eine ebenso perfide wie geniale Idee.
Eine Analyse von Marc Sauter

Radeon RX 6500 XT: Diese Karte hätte es früher(TM) nie gegeben
Artikel
  1. Serielle Schnittstellen: Wie funktioniert PCI Express?
    Serielle Schnittstellen
    Wie funktioniert PCI Express?

    Serielle High-Speed-Links erscheinen irgendwie magisch. Wir erklären am Beispiel von PCI Express, welche Techniken sie ermöglichen - und warum.
    Von Johannes Hiltscher

  2. Matrix: Grundschule forkt Messenger
    Matrix
    Grundschule forkt Messenger

    Statt auf Teams oder Google setzt eine Grundschule in NRW beim Homeschooling auf einen selbst angepassten Matrix-Client. Die Mühe lohnt sich.
    Ein Interview von Moritz Tremmel

  3. Wikileaks: Assange darf Auslieferung an USA juristisch anfechten
    Wikileaks
    Assange darf Auslieferung an USA juristisch anfechten

    Teilerfolg des Wikileaks-Gründers Julian Assange vor Gericht: Der Supreme Court soll über den Fortgang des Auslieferungsverfahrens entscheiden.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RTX 3080 Ti 12GB 1.699€ • Intel i9-10900K 444,88€ • Huawei Curved Gaming-Monitor 27" 299€ • Hisense-TVs zu Bestpreisen (u. a. 55" OLED 739€) • RX 6900 1.449€ • MindStar (u.a. Intel i7-10700KF 279€) • 4 Blu-rays für 22€ • LG OLED (2021) 77 Zoll 120Hz 2.799€ [Werbung]
    •  /