• IT-Karriere:
  • Services:

Cadmium: Noch mehr Schwermetalle beim Streetscooter gefunden

Der Elektrotransporter der Deutschen Post kommt nicht aus den Negativschlagzeilen. Nun wurde angeblich auch Cadmium im Streetscooter entdeckt - in einem Ladeteil des Fahrzeugs. Vor wenigen Wochen wurde bekannt, dass im Lenkgetriebe ein zu hoher Anteil an Blei vorhanden ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Streetscooter-Modelle Work und Work L
Streetscooter-Modelle Work und Work L (Bild: Streetscooter)

Das Vorzeigeprodukt Streetscooter der Deutschen Post bekommt Schrammen. Nach Informationen des Spiegels wurde in einem Hochvoltladegerät des Fahrzeugs Cadmium entdeckt. Zuvor wurde bekannt, dass in einem Bauteil ein zu hoher Bleianteil vorhanden ist - zumindest, wenn es sich um ein Großserienfahrzeug handeln würde. Das ist beim Streetscooter durch einen Kniff allerdings nicht der Fall. Der seit 2014 lieferbare Streetscooter wurde zunächst in zwei Kleinserien mit jeweils 1.000 Fahrzeugen zugelassen. Danach sollte dem Bericht zufolge eine Großserie zugelassen werden, doch das Fahrzeug lag über den Grenzwerten. Um dennoch lieferfähig zu sein, soll sich der Hersteller angeblich bei Zulassungsstellen der Bundesländer sogenannte Einzelabnahmen holen.

Stellenmarkt
  1. TransnetBW GmbH, Karlsruhe (Daxlanden)
  2. cargo support GmbH & Co. KG, Bielefeld

Beim Cadmiumanteil im Ladegerät scheint es ebenfalls möglich zu sein, durch die Einzelabnahme zu kommen, schreibt der Spiegel. Eine normale Typgenehmigung des Streetscooters sei aber so nicht möglich.

Die Blei- und Cadmiumbelastung spielt für den Nutzer des Fahrzeugs oder andere Verkehrsteilnehmer im täglichen Betrieb keine Rolle. Es geht vielmehr darum, was mit den Fahrzeugmaterialien passiert, wenn sie einmal verschrottet werden.

Nach Informationen der Bild-Zeitung soll Ende 2018 für eine Großserienzulassung des Streetscooters ein neuer Anlauf beim Kraftfahrzeugbundesamt gestartet werden. Dazu müssen offenbar abgeänderte Bauteile verwendet werden. Ob dies auch für das Hochvoltladegerät gilt, ist nicht bekannt.

Wie es mit dem Streetscooter generell weitergeht, ist ohnehin ungewiss. "Mindestens in den nächsten zwei Jahren setzen wir das fort", sagte Vorstandschef Frank Appel im Juni 2018 der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Auf Dauer wolle die Post jedoch kein Autohersteller sein. Möglich seien ein Börsengang, der Verkauf der Sparte oder Beteiligungen Dritter.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Medion Akyora Laptop 15,6 Zoll i5 16GB für 749,99€, Medion X17575 75-Zoll-TV für 899...
  2. (u. a. Philips Ultra Speed SATA-SSD 480GB für 44,92€, HP 25x 24,5 Zoll Full-HD 144 Hz für 168...
  3. (u. a. YI Überwachungskamera Dome 1080p Full-HD WLAN IP-Kamera Bewegungserkennung Nachtsicht für...
  4. (u. a. be quiet! Silent Base 801 Window Silver Tower-Gehäuse für 119,90€, Netgear XS505M...

Anonymer Nutzer 25. Aug 2018

Deppengeschwätz, dummes!

HinkePank 19. Aug 2018

Den Sprinter gibt es schon seit 15 (20 ??) Jahren - er rostet immer noch in...

M.P. 14. Aug 2018

Hmm, wieso sollte fest in einem Relaiskontakt gebundenes Cadmium das Tragen einer...

Anonymer Nutzer 13. Aug 2018

Stimmt, beim Pick-Up wäre der Nutzwert zu hoch. Warum nicht irgendwas im Sinne eines BMW...

Anonymer Nutzer 13. Aug 2018

Okay, der war gut. Eine seriösere Quelle gab es wohl gerade nicht... ;)


Folgen Sie uns
       


Viewsonic M2 - Test

Der kleine LED-Projektor eignet sich für Präsentationen und als flexibles Kino für unterwegs.

Viewsonic M2 - Test Video aufrufen
Googles Alphabet: Bei Project Loon ist die Luft raus
Googles Alphabet
Bei Project Loon ist die Luft raus

Mit Project Loon wollte Google hoch hinaus und die ganze Welt mit Internet versorgen. Was fehlte: das Geschäftsmodell - und am Ende auch der Bedarf.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Google Balloninternet Loon wird eingestellt
  2. Balloninternet Project Loon kooperiert mit AT&T

Spitzenglättung: Die Pläne zur Zwangsabschaltung von Wallboxen gehen zu weit
Spitzenglättung
Die Pläne zur Zwangsabschaltung von Wallboxen gehen zu weit

Die Netzbetreiber wollen in großem Umfang in die Anschlüsse der Verbraucher eingreifen. Das macht die Elektromobilität unnötig teuer und kompliziert.
Ein IMHO von Friedhelm Greis

  1. Post & DHL Briefmarke per App - kannste abschreiben
  2. Malware BND sucht skrupellose Anfänger zum Trojanerbau
  3. Microsoft Excel bringt endlich das Ende von VBA

Star Trek: Lower Decks: Für Trekkies die beste aktuelle Star-Trek-Serie
Star Trek: Lower Decks
Für Trekkies die beste aktuelle Star-Trek-Serie

Über Discovery und Picard haben viele Fans geschimpft - bei Star Trek: Lower Decks kommen Trekkies hingegen voll auf ihre Kosten. Die Macher sind Star-Trek-Nerds, wie uns Hauptdarsteller Jack Quaid verrät. Achtung, Spoiler!
Eine Rezension von Tobias Költzsch

  1. Star Trek: Discovery 3. Staffel Zwischendurch schwer zu ertragen
  2. Amazon Star Trek: Lower Decks kommt im Januar nach Deutschland
  3. Star Trek Discovery Harte Landung im 32. Jahrhundert

    •  /