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C64-Umbau mit dem Raspberry Pi: Die Wiedergeburt der Heimcomputer-Legende

Mit dem Keyrah-Tastatur-Adapter und einem Raspberry Pi lässt sich aus einem kaputten C64 eine optimale Emulator-Station machen - inklusive Nutzung der originalen Tastatur und Joystick-Ports. Golem.de hat das Innenleben des Heimcomputer-Klassikers ausgetauscht und gezockt.

Ein Test von veröffentlicht am
Unser umgebauter C64 mit angeschlossenen Joysticks
Unser umgebauter C64 mit angeschlossenen Joysticks (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der C64 gilt als der meistverkaufte Heimcomputer der Welt, entsprechend hoch ist seine Bedeutung für die Computer- und Computerspieleindustrie. In den 1980er Jahren war der Heimrechner Traum vieler Kinder und Jugendlicher und - dank eines später moderaten Preises - zudem ein äußerst greifbarer.

So spaßig auch heute noch ein C64 ist, so umständlich ist seine Nutzung teilweise - besonders verglichen mit aktuellen PCs. Für Commodores Heimcomputer ist ohne weiteres Zubehör ein spezieller Monitor nötig, oder ein Fernseher, bei dem der korrekte Kanal eingespeichert sein muss. Zum Laden von Spielen brauchen Nutzer zudem ein Diskettenlaufwerk und/oder ein Tapedeck.

  • Für den Umbau müssen wir das Motherboard entfernen und ein paar wenige Veränderungen am Gehäuse vornehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Dremel schneiden wir eine Aussparung in das Gehäuse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf diese Weise können wir den Raspberry Pi so montieren, dass wir an alle Anschlüsse herankommen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Keyrah-Modul leitet die Tastaturanschläge an den Respberry Pi weiter - wir können daher die C64-Tastatur weiter verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Keyrah-Modul lässt sich direkt an den vorhandenen Schraublöchern montieren. Unsere Verkabelung ist zugegebenermaßen nicht optimal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Eingänge des Keyrah-Tastaturmoduls (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die USB-Eingänge und der Ethernetport des Raspberry Pi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als Software-Plattform haben wir uns für Retropie entschieden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter Retropie können wir neben zahlreichen anderen Emulatoren mit Vice auch einen bewährten C64-Emulator verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Keyrah-Modul erlaubt es uns, unsere alten Joysticks weiter zu verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Um in Retropie zu navigieren, haben wir zudem ein Xbox-360-Gamepad angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur des C64 wird in das Keyrah-Modul gesteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der eingebaute Raspberry Pi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Werk in der Totale (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Vice können wir auch wie gewohnt eigene Basic-Programme schreiben und abspeichern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Spiele lassen sich einfach über die Oberfläche von Retro Pie laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser C64-Umbau mit einem Competition Pro und einem Quickjoy (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser fertiger Umbau: In ein C64-Gehäuse haben wir einen Raspberry Pi und ein Keyrah-Tastaturmodul eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Unser fertiger Umbau: In ein C64-Gehäuse haben wir einen Raspberry Pi und ein Keyrah-Tastaturmodul eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Weitaus einfacher ist es heutzutage, einen C64-Emulator auf einem modernen Rechner nutzen. "Häresie!", meinen die einen, "nicht mit dem Original vergleichbar!" - "Praktisch!", finden die anderen. Anstatt sich an dieser Diskusson zu beteiligen, hat Golem.de das Innenleben eines C64 ausgetauscht und durch moderne Komponenten ersetzt.

Wir mischen alte Hardware und neue Software

Heraus kommt eine Mischung aus Alt und Neu: Der Emulator kommt ins C64-Gehäuse, die Tastatur sowie die Joystick-Ports bleiben zum Zocken und Programmieren erhalten. Heraus kommt dabei ein vielseitiges Gerät, das sich wie ein herkömmlicher C64 benutzen lässt - aber ohne die Einschränkungen bei der Bildausgabe und den Speichermedien auskommt.

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Mit unserem Projekt können auch diejenigen wieder in den Genuss eines C64 kommen, die ihr Gerät samt Zubehör und Spielesammlung vielleicht schon vor Jahren verkauft haben und sich entsprechend ärgern. Die Gebrauchtpreise für funktionierende C64 steigen nämlich wieder - der 1982 vorgestellte Heimcomputer fasziniert bis heute, nachdem er die Kindheit und Jugend vieler Menschen geprägt hat.

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pepelehmann 06. Apr 2018

Würdest du dieses Image zum Download zur Verfügung stellen? Würde mich freuen ;-)

Anonymer Nutzer 24. Aug 2017

Jeder wird mal alt, auch die C64 Generation. Und die verhält sich jetzt halt ähnlich...

lgo 04. Aug 2017

Vielleicht ist das hier ja was für Dich: https://www.c64-wiki.de/wiki/Micro64 Und ich...

Onkel Ho 03. Aug 2017

Cool danke Dir! Mal sehen ob ich irgendwann Zeit finde. Nen Nuc hab ich noch rumliegen...

ManMashine 03. Aug 2017

Ja... WENN man es denn mal bekommt. Und der Preis is auch ganz schön happig


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