Keyrah-Modul lässt sich direkt im Gehäuse befestigen

Das Modul lässt sich mit zwei Schrauben in zwei der bereits vorhandenen Löcher schrauben; praktischerweise wurde das Board so konzipiert, dass wir keine neuen Löcher bohren müssen. Das Abdeckschildchen der originalen C64-Anschlüsse verwenden wir auch für das Keyrah-Modul, was den Original-Look weiter unterstützt.

  • Für den Umbau müssen wir das Motherboard entfernen und ein paar wenige Veränderungen am Gehäuse vornehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Mit einem Dremel schneiden wir eine Aussparung in das Gehäuse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf diese Weise können wir den Raspberry Pi so montieren, dass wir an alle Anschlüsse herankommen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Keyrah-Modul leitet die Tastaturanschläge an den Respberry Pi weiter - wir können daher die C64-Tastatur weiter verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Keyrah-Modul lässt sich direkt an den vorhandenen Schraublöchern montieren. Unsere Verkabelung ist zugegebenermaßen nicht optimal. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Eingänge des Keyrah-Tastaturmoduls (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die USB-Eingänge und der Ethernetport des Raspberry Pi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als Software-Plattform haben wir uns für Retropie entschieden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unter Retropie können wir neben zahlreichen anderen Emulatoren mit Vice auch einen bewährten C64-Emulator verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Keyrah-Modul erlaubt es uns, unsere alten Joysticks weiter zu verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Um in Retropie zu navigieren, haben wir zudem ein Xbox-360-Gamepad angeschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Tastatur des C64 wird in das Keyrah-Modul gesteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der eingebaute Raspberry Pi (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser Werk in der Totale (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • In Vice können wir auch wie gewohnt eigene Basic-Programme schreiben und abspeichern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Spiele lassen sich einfach über die Oberfläche von Retro Pie laden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser C64-Umbau mit einem Competition Pro und einem Quickjoy (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Unser fertiger Umbau: In ein C64-Gehäuse haben wir einen Raspberry Pi und ein Keyrah-Tastaturmodul eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Keyrah-Modul leitet die Tastaturanschläge an den Respberry Pi weiter - wir können daher die C64-Tastatur weiter verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Agile Coach (m/w/d)
    Haufe Group, Freiburg im Breisgau
  2. Senior-IT-Architekt Mobile-App Entwicklung (m/w/d)
    BARMER, Schwäbisch Gmünd, Wuppertal
Detailsuche

Nach dem Einbau müssen wir den Anschluss der Tastatur an den korrekten Port des Keyrah-V2-Moduls stecken - das Gerät hat einen Anschluss für den C64 und VC20, einen Anschluss für den C16 und Plus/4 sowie zwei Anschlüsse für den Amiga 600 und 1200. Zudem können auch Stecker für die Tastatur des C128 eingelötet werden, standardmäßig sind diese jedoch nicht vorinstalliert. Über einen Jumper können wir noch einstellen, welches Layout die per USB ausgegebene Tastatur haben wird. Zur Wahl stehen 8 Bit Deutsch, 8 Bit Englisch und Amiga. Anschließend lässt sich die Tastatur als USB-Keyboard einsetzen.

Her mit dem Competition Pro!

Der Vorteil des Keyrah-Moduls ist, dass wir klassische Heimcomputer-Joysticks wie den Competition Pro oder den Quickjoy verwenden können. Die zwei neunpoligen Joystick-Ports übermitteln ihren Input als Tastatureingaben und können entsprechend in Emulatoren über einfaches Keymapping programmiert werden - mehr dazu später.

Den Raspberry Pi bauen wir ebenfalls im Gehäuse des C64 ein - nach Entfernen des Motherboards und Einbau des Keyrah-Moduls haben wir dort noch genügend Platz. Wir entscheiden uns für die gegenüber dem Keyrah V2 gelegene Ecke: Hier können wir die vorhandenen Öffnungen im Gehäuse teilweise für die Anschlüsse des Raspberry Pi nutzen: Der HDMI-Anschluss, der Stromanschluss und die Kopfhörerbuchse sind so schon einmal von außen erreichbar.

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    1.–2. Dezember 2021, virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    13.–17. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Für die USB-Anschlüsse und den Ethernet-Port schneiden wir mit Hilfe eines Dremels eine Öffnung in das Gehäuse. Hier gilt es, den Platz, den die Gehäuse der USB-Stecker einnehmen, mit zu berechnen - wir müssten etwas nacharbeiten. Fixiert wird der Raspberry Pi mit zwei Schrauben und Muttern, nachdem wir zwei Löcher in den Boden des Gehäuses gebohrt und eine störende Schraubenhalterung für das Motherboard entfernt haben.

Unsere Verkabelung ist verbesserungswürdig

Um die Tastatur des C64 über das Keyrah-Modul nutzen zu können, muss dieses mit einem USB-Kabel mit dem Raspberry Pi verbunden werden. Wir haben uns für eine schnelle (und zugegebenermaßen etwas faule) Lösung entschieden und das USB-Kabel in den Keyrah V2 gesteckt, durch den Innenraum des Gehäuses geführt, am Raspberry Pi wieder aus dem Gehäuse gezogen und dort von außen in den Platinenrechner gesteckt. Da wir mit unserem Umbau noch weitere Pläne haben, ist dies für uns ausreichend.

Die Verdrahtung lässt sich aber durchaus auch komplett intern verlegen: Beim Keyrah-Modul gibt es auf der Platine Lötstellen für die vier Adern eines USB-Kabels. Hier könnten wir ein Kabel anlöten und dessen andere Seite an die USB-Kontakte eines der Anschlüsse des Raspberry Pi löten. Die Entwicklerplatine hat zwar keine expliziten Lötstellen für USB-Geräte, die Lötstellen der vorhandenen Anschlüsse dürften sich aber anzapfen lassen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Aus Alt mach NeuAuf dem Raspberry Pi läuft Retropie 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


pepelehmann 06. Apr 2018

Würdest du dieses Image zum Download zur Verfügung stellen? Würde mich freuen ;-)

Anonymer Nutzer 24. Aug 2017

Jeder wird mal alt, auch die C64 Generation. Und die verhält sich jetzt halt ähnlich...

lgo 04. Aug 2017

Vielleicht ist das hier ja was für Dich: https://www.c64-wiki.de/wiki/Micro64 Und ich...

Onkel Ho 03. Aug 2017

Cool danke Dir! Mal sehen ob ich irgendwann Zeit finde. Nen Nuc hab ich noch rumliegen...

ManMashine 03. Aug 2017

Ja... WENN man es denn mal bekommt. Und der Preis is auch ganz schön happig



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bildbearbeitungstool bei Github
Triangula und die Schönheit der Mathematik

Helferlein Triangula ist ein gelungenes Tool, um Bilder kunstvoll in Polygone zu zerlegen. Mit einem weiteren Tool können sie als Platzhalter auf Webseiten eingesetzt werden.
Von Kristof Zerbe

Bildbearbeitungstool bei Github: Triangula und die Schönheit der Mathematik
Artikel
  1. Giga Factory Berlin: Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste
    Giga Factory Berlin
    Warum Tesla auf über eine Milliarde Euro verzichten musste

    Tesla kann die Milliarde Euro Förderung für die Akkufabrik Grünheide nicht beantragen - weil es sonst zu Verzögerungen beim Einsatz neuer Technik käme.

  2. Elektroauto: Mercedes EQS 350 als Basisversion mit 90-kWh-Akku bestellbar
    Elektroauto
    Mercedes EQS 350 als Basisversion mit 90-kWh-Akku bestellbar

    Die Luxuslimousine Mercedes EQS kostet weniger als 100.000 Euro. Im EQS 350 steckt ein Akku mit 90 kWh, bei den Spitzenmodellen sind es 108 kWh.

  3. Doppelbildschirm: Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg
    Doppelbildschirm
    Kickstarterprojekt Slide brauchte 6 Jahre bis zum Erfolg

    Das Kickstarter-Projekt Slidenjoy kann nach 6 Jahren seinen Doppelbildschirm Slide für Notebooks ausliefern.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • Ryzen 7 5800X 348€ • WD Blue SN550 2 TB ab 149€ • LG UltraGear 34GP950G-B 999€ • SanDisk Ultra 3D 500 GB M.2 44€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops • Cooler Master V850 Platinum 189,90€ [Werbung]
    •  /