C3S: Gema-Alternative gegründet

Die Cultural Commons Collecting Society hat sich als Gesellschaft konstituiert. Sie will sich als Alternative zur Gema präsentieren und eine unkomplizierte Lizenzierung von Musik erreichen.

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Die Cultural Commons Collecting Society will sich als Alternative zur Gema etablieren.
Die Cultural Commons Collecting Society will sich als Alternative zur Gema etablieren. (Bild: C3S)

Die als Gema-Alternative geplante Verwertungsgesellschaft Cultural Commons Collecting Society (C3S) ist in einem ersten Schritt als Gesellschaft gegründet worden. Sie will nicht nur das Gesamtwerk der Künstler, sondern auch deren Einzelstücke vertreten, auch solche, die unter der Creative-Commons-Lizenz stehen. Einen Antrag für eine Zulassung als Verwertungsgesellschaft will die C3S 2015 stellen. Die C3S will eine unkomplizierte Lizenzierung von Musik erreichen und dazu auch aktuelle Technik verwenden, etwa eine automatische Übermittlung von Playlisten.

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Eine erste Finanzierungsrunde hat die jetzt gegründete C3S bereits über Crowdfunding erfolgreich abgeschlossen. Bis kurz vor Schluss sind mehr als 96.000 Euro zusammengekommen. Anvisiert waren 50.000 Euro. Bis Anfang Oktober sollen es aber noch 200.000 Euro werden. Das Geld müssen die C3S und ihre Unterstützer aufbringen, damit das Land Nordrhein-Westfalen mit der gleichen Summe die Entwicklung einer Plattform fördert, die unter anderem freiwillige Zahlungen an Künstler ermöglichen soll.

Im März 2014 soll eine erste Generalversammlung der Gesellschaft stattfinden. Ein Antrag auf die Zulassung als Verwertungsgesellschaft beim Deutschen Patent- und Markenrechtsamt kann die C3S erst stellen, wenn sie mindestens 3.000 Mitglieder hat und eine entsprechende Infrastruktur zur Wahrnehmung der Rechte der Künstler vorweisen kann.

Faire Alternative zur Gema

Die Piraten begrüßten die Gründung der C3S: "Die Gema ist in den vergangenen Jahren hauptsächlich durch ihre zur Schau getragene Intransparenz und Inflexibilität aufgefallen. Unbekanntere Urheber werden durch die Gema systematisch benachteiligt. Willkürliche Tarife für Musiknutzer haben in der Öffentlichkeit zu einem breiten Protest geführt."

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Der Initiator Meik Michalke will mit der C3S einen Kompromiss zwischen Urhebern und Nutzern erreichen. Künstler sollen mehr Freiheiten bei der Vermarktung ihrer Werke erhalten und Nutzer sollen eine einfachere und transparentere Möglichkeit bekommen, die Künstler zu entlohnen. Eine Änderung des Urheberrechts sei dabei nicht nötig, sagte Michalke.

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GodsBoss 28. Sep 2013

Ja, aber nicht so, wie du denkst. Es ist egal, ob sich die GEMA als berechtigt...

Trockenobst 27. Sep 2013

Es geht um die Behauptung dass die Vertretungsrechte nicht berührt werden. Bisher wurde...

nille02 27. Sep 2013

Für Clubs, Bars oder Konzerte geht das aber nicht. Also müssen die die Lider...

OmegaForce 27. Sep 2013

Erst Informieren dann so nen Bullshit schreiben



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