C-Seed N1: Micro-LED-Fernseher mit 4,2 Meter Diagonale entfaltet sich

Die in Österreich ansässige Firma C-Seed will mit dem N1(öffnet im neuen Fenster) einen weiteren faltbaren Micro-LED-Fernseher herstellen. Die Panelfläche soll sich aus mehreren Micro-LED-Kacheln zusammensetzen. Die werden wie ein Akkordeon zusammengeklappt und auseinandergefaltet. Da Micro-LED-Kacheln wie etwa Samsungs The Wall bündig am Rand abschließen, sollten die Falze im Panel kaum auffallen.
Beim N1 handelt es sich wie beim bereits vorgestellten M1 noch um ein Konzept. Entsprechend zeigt C-Seed bisher nur Renderbilder und Animationen des Fernsehers. Er soll in drei Diagonalgrößen zu 103 Zoll (2,6 Meter), 137 Zoll (3,5 Meter) und 165 Zoll (4,2 Meter) gebaut werden. Die Auflösung beträgt bei allen drei Panelgrößen 3.840 x 2.160 Pixel. Bisher gibt es keine Option auf ein 8K-Upgrade.





4K auf 4,2 Meter
Die Technik des N1 ähnelt also der des M1 aus dem Jahr 2021. Allerdings wird der Fernseher mittels Standfuß auf den Boden gestellt und nicht darin versteckt. Zusammengeklappt ergibt er ein quaderförmiges Designobjekt aus Aluminium. Erst beim Ausfalten entsteht der eigentliche Fernseher. Der kann über insgesamt fünf HDMI-Ports angesteuert werden. Außerdem soll das ausgeklappte Panel sich um 180 Grad drehen können.

Der große Bildschirm benötigt allerdings auch etwa 1,2 Kilowatt Leistung in der größten Ausführung und mindestens 500 Watt in der kleinen Variante. Kunden, die sich das Gerät leisten können, dürfte das rein finanziell kaum interessieren. Der Startpreis ist mit 180.000 Euro angegeben. Wie erwähnt, existieren bisher auch keine Bilder des fertigen Geräts, sondern ausschließlich Renderings.