C Seed M1: 165-Zoll-Micro-LED-TV faltet sich aus dem Boden

Der M1 von C Seed(öffnet im neuen Fenster) aus Kalifornien ist in vielerlei Hinsicht ein ungewöhnlicher 4K-Fernseher: Er besteht aus fünf Micro-LED-Panels mit einer Diagonale von 165 Zoll (4,19 m) und faltet sich zusammen oder auseinander, je nachdem ob der TV genutzt wird oder nicht.
In den meisten Haushalten dürften Fernseher mit unter 100 Zoll stehen und selbst diese nehmen viel Platz weg - vor allem aber sind sie schwarze Rechtecke an der Wand, sofern keine Inhalte dargestellt werden. Samsung hat mit The Frame dieses Dilemma gelöst, indem der Fernseher einem Bilderrahmen gleicht und LG verkauft ein rollbares OLED-Modell in limitierter Stückzahl.
Beim M1 nutzt C Seed fünf einzelne Panels, die sich zu einer Säule zusammenfalten, welche seitlich in den Boden oder in ein mitgeliefertes Sideboard geklappt wird. Der kalifornische Hersteller gibt an, dass die Micro-LEDs eine maximale Helligkeit von bis 1.000 Candela pro Quadratmeter (cd/m²) und einen Kontrast von 30.000:1 erreichen sollen.

Der Fernseher löst mit 3.840 x 2.160 Bildpunkten auf, er unterstützt HDR10 und HDR10+ für entsprechende Filme oder Serien. Der M1 hat einen HDMI-Eingang, zwei USB-Ports und eine RJ-45-Buchse für Gigabit-Ethernet. Hinzu kommen zwei Lautsprecher mit je 250 Watt, auch ein Subwoofer mit 700 Watt soll integriert sein.
Mit einem Preis von 400.000 US-Dollar ist der M1 nicht eben günstig, LGs Signature OLED R mit 65 Zoll gibt es bereits für umgerechnet knapp 90.000 US-Dollar. Wem der M1 mit 165 Zoll zu klein vorkommt, der sollte sich den 301(öffnet im neuen Fenster) anschauen.
Dieser ebenfalls faltbare Fernseher hat eine Diagonale von 300 Zoll (7,62 m) und schafft 4.500 cd/m², denn er ist für Außenbereiche gedacht. Passend dazu gibt es sechs Lautsprecher und drei Subwoofer, die laut Hersteller zusammen 2.700 Watt liefern. Der C Seed 301 soll Windstärken bis 50 km/h aushalten und kostet 1,5 Millionen US-Dollar.