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Bytecode fürs Web: Webassembly wird in V8-Engine implementiert

Dank Webassembly sollen komplexe Anwendungen besser im Web laufen als mit Javascript. Nun implementiert auch das V8-Team die Unterstützung für den neuen Bytecode, der damit künftig in Chrome und vielleicht auch in Node landen wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Demoanwendung von Wasm: ein Spiel, das mit der Unity-Engine umgesetzt wurde
Eine Demoanwendung von Wasm: ein Spiel, das mit der Unity-Engine umgesetzt wurde (Bild: Luke Wagner)

Branchenübergreifend haben Mozilla, Google, Microsoft und Apple mit dem Projekt Webassembly (Wasm) im vergangenen Sommer die Idee eines Bytecodes für das Web vorgestellt. Damit sollen Anwendungen etwa in C oder C++ geschrieben und nach Wasm kompiliert werden können. Browser sollen dies dann nativ ausführen, weshalb das V8-Team Wasm nun in der bisherigen Javascript-Engine für Chrome implementieren will.

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Wie der Entwickler Ben Titzer in der Ankündigungsmail schreibt, ergeben sich mehrere Vorteile daraus, dass V8 neben Javascript künftig auch für Wasm genutzt werden soll. So könne die neue Wasm-Engine direkt Zwischencode (IR) für den Turbofan-Compiler erzeugen. Damit könne der JIT-Compiler mit seinen Laufzeitkomponenten wiederverwendet werden.

Darüber hinaus könnten durch die Integration in V8 Funktionsaufrufe zwischen Wasm und Javascript schnell durchgeführt werden. Ebenso könne die Javascript-API, um auf Wasm-Funktionen zuzugreifen, direkt in V8 untergebracht werden. Letztlich seien fast alle an der Implementierung Beteiligten stark in die Entwicklung von V8 involviert, nicht zuletzt der Compilerexperte Titzer selbst.

Mit der Umsetzung von Wasm in V8 ist es sehr wahrscheinlich, dass der Code mittelfristig auch in den Chrome-Browser eingepflegt werden wird. Von der Aufnahme in V8 könnten aber auch andere Projekte profitieren, welche die Engine benutzen. Am bekanntesten ist dabei wohl Node.js. Eine Integration in Node würde eine vergleichsweise leichte Verwendung von Wasm auf Servern ermöglichen. Ob es dazu kommt, ist zurzeit aber noch nicht abzusehen.



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freebyte 12. Jan 2016

Swing.native basiert auf SWT. Letzteres kam damals aus IBM Smalltalk und das wollten sie...

freebyte 11. Jan 2016

Technologisch sehr interessantes Thema, aber werden hier nicht Probleme gelöst die man...

weltraumkuh 11. Jan 2016

ja und diese benötigt eine ähnliche Umgebung meiner Meinung nach.


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