Bye-bye, Calibri: Microsoft führt Aptos als neue Standardschriftart ein
Microsoft bringt eine neue Standardschriftart namens Aptos für seine Anwendungen ins Spiel. Aptos wurde von Schriftdesigner Steve Matteson(öffnet im neuen Fenster) entworfen. Laut Microsoft(öffnet im neuen Fenster) ist Aptos auch bei längeren Dokumenten auf Bildschirmen angenehm zu lesen.
Zu den Optimierungen gehört ein Anhängsel am kleinen L, um es besser vom großen I zu unterscheiden. Auch bei den Buchstaben i und j sollen kleine Änderungen die Klarheit verbessern.
Rollout in den nächsten Monaten
Microsoft aktualisierte bereits seine Office-Webanwendungen, um Aptos zur Standardschriftart zu machen. In den kommenden Monaten wird die neue Schriftart nach und nach in allen Anwendungen und Diensten von Microsoft 365 für alle Benutzer zum Standard werden.
Calibri bleibt dennoch erhalten. Microsoft plant zudem, weitere frühere Standardschriften wie Times New Roman an den Anfang der Schriftartenliste zu setzen, damit sie leicht zugänglich sind.
Ursprünglich trug die Schrift während der Entwicklung den Codenamen Bierstadt. Sie wurde dann aber nach der kalifornischen Stadt, in welcher der Designer Matteson gern Urlaub machte, Aptos getauft.
Microsoft positioniert Aptos als eine Komponente einer visuellen Überarbeitung der Microsoft 365-Anwendungen. Zu den weiteren Änderungen gehören neue Farben, Hintergründe und eine neue Schnittstelle zur Schriftauswahl.
Mit der Einführung von Aptos will Microsoft gleich mehrere Ziele erreichen. Zum einen soll die neue Schriftart das Lese- und Arbeitserleben in den Office-Anwendungen verbessern. Die leicht modifizierten Buchstabenformen sind für mehr Klarheit auf Bildschirmen optimiert.
Zum anderen ist Aptos Teil einer aufgefrischten visuellen Identität für Microsofts Produktivitätstools. Neue Farben, Oberflächen und Schriftauswahl sollen ein moderneres, einheitlicheres Erscheinungsbild schaffen.
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