BYD D1: BYD baut ein Elektroauto für Fahrdienst Didi

Das Elektroauto D1 wurde eigens nach den Anforderungen von Didi entwickelt.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektoauto D1: Schiebetüren sollen helfen, Unfälle zu vermeiden.
Elektoauto D1: Schiebetüren sollen helfen, Unfälle zu vermeiden. (Bild: Didi)

Ein Auto für den Fahrdienst: Der chinesische Autohersteller BYD hat zusammen mit dem Fahrdienst Didi Chuxing ein Elektroauto entwickelt, das in erster Linie für das sogenannte Ride-Hailing gedacht ist. Es soll in wenigen Monaten auf den Markt kommen.

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In dem 4,3 Meter langen D1 haben fünf Personen Platz. Das Fahrzeug wird von einem 100 Kilowatt starken Elektromotor angetrieben und ist laut Didi besonders energieeffizient: Der Stromverbrauch liegt bei 12,8 Kilowattstunden auf 100 Kilometer.

Der Akku kommt ohne Kobalt aus

Der Akku hat eine Kapazität von 50 Kilowattstunden. Das soll für knapp 420 Kilometer reichen. Die Grundlage für die Angabe ist allerdings der nicht sehr strenge Neue Europäische Fahrzyklus (NEFZ). Der Energiespeicher ist ein Lithium-Eisenphosphat-Akku, der ohne den nicht unproblematischen Rohstoff Kobalt auskommt.

BYD stattet das Fahrzeug mit verschiedenen Assistenzsystemen aus, die teilautomatisiertes Fahren ermöglichen. Dazu gehört ein System, das warnt, wenn das Auto die Spur verlässt, ein weiteres, das vor Fußgängern warnt, und ein drittes, das automatisch eine Bremsung einleiten kann.

BYD und Didi kooperieren seit zwei Jahren

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BYD und Didi arbeiten seit etwa zwei Jahren an dem Elektroauto. Es ist den Angaben zufolge das erste, das eigens für Ride-Hailing konzipiert wurde. Die Produktion des D1 soll in den kommenden Monaten anlaufen. Im kommenden Jahr will BYD 100.000 der Autos bauen.

In die Entwicklung flossen die Ergebnisse aus den Befragungen von über 10.000 Fahrern und Fahrgästen ein. So sind in dem Auto keine herkömmlichen Türen verbaut, sondern Schiebetüren. Die sollen verhindern, dass Fahrgäste versehentlich Unfälle durch unachtsam aufgerissene Türen verursachen. Auch werden die Autos mit einer Datenverbindung zum Platzformbetreiber ausgestattet.

Der Bedarf ist durchaus gegeben: Didi ist der größte Fahrdienst in China und hat nach eigenen Angaben 550 Millionen registrierte Nutzer sowie 31 Millionen Fahrer. Im Jahr vermittelt das Unternehmen über zehn Milliarden Fahrten. Etwa eine Million Fahrzeuge, die bei Didi registriert sind, sind Elektroautos.

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gadthrawn 19. Nov 2020

Caddy, Connect,... Gibt es weiterhin. Das Ausschlusskriterien war da denke ich auch...

Dwalinn 18. Nov 2020

wundert mich das die ähnlichkeit im Artikel nicht erwähnt wurde.



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