BX500: Crucials 480-GByte-SSD kostet 75 Euro

Mit den BX500 aktualisiert Crucial seine günstige SSD-Familie: Die Drives nutzen aktuellen 3D-Flash-Speicher und einen Controller ohne DRAM-Cache, weshalb sie zu niedrigen Preisen angeboten werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Rendering einer BX500 von Crucial
Rendering einer BX500 von Crucial (Bild: Crucial)

Crucial hat die BX500 veröffentlicht, eine Baureihe von günstigen Sata-SSDs im 2,5-Zoll-Format. Sie folgen auf die bisherigen BX300, da wie üblich mit Rücksicht auf den asiatischen Raum keine 4 im Namen enthalten ist (Tetraphobie) und somit eine Generation übersprungen wird.

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Der Hersteller verrät im Datenblatt der BX500 (PDF) wenig über die SSDs, auf Nachfrage bestätigte Crucial aber einige Details: Die Serie nutzt keinen 3D-NAND-Flash-Speicher mit 4 Bit pro Zelle (QLC), sondern etablierte Technik mit 3 Bit pro Zelle (TLC). Der Controller ist ein SM2258XT von Silicon Motion, dem der DRAM-Cache fehlt.

Weil der Flash-Speicher einen Schreibpuffer unbekannter Größe nutzt, fällt die sequenzielle Datenrate mit bis zu 500 MByte pro Sekunde zumindest bei kleineren Transfers hoch aus. Wie stark die Geschwindigkeit danach absinkt, bleibt vorerst offen. Die Leserate liegt laut Hersteller bei bis zu 540 MByte pro Sekunde und damit typisch am Limit der Sata-Schnittstelle.

Der Verzicht auf einen DRAM-Cache reduziert die Leistung bei wahlfreien Schreibzugriffen, weshalb Crucial wohl keine Angaben der Input/Output-Operationen pro Sekunde aufführt. Beim Ersatz für eine Festplatte in einem Notebook oder PC für alltägliche Aufgaben hat dies aber keinen Einfluss und genau hierfür sind die BX500 auch gedacht.

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Crucial verkauft die SSDs mit 120 GByte für rund 25 Euro, mit 240 GByte für etwa 45 Euro und mit 480 GByte für knapp 75 Euro. Wir erwarten, dass die Straßenpreise in wenigen Tagen noch ein bisschen tiefer liegen, denn andere Modelle mit 500 GByte und günstigem Controller sind bereits um 70 Euro verfügbar. Crucial gibt drei Jahre Garantie und verspricht eine recht hohe Haltbarkeit von bis zu 120 geschriebenen TBytes.

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Eheran 06. Sep 2018

Das liegt bei ihm sicherlich auf einer extra RAM-disk die über Akkus versorgt wird.

1ras 06. Sep 2018

Die EVO840 war jetzt nicht die erste SSD von Samsung und hat zahlreiche Bugs welche auch...

Bouncy 06. Sep 2018

Das ist richtig, aber um die Auslagerungsdatei überhaupt voll werden zu lassen muss...

ms (Golem.de) 05. Sep 2018

Ich denke jeder weiß was gemeint ist.



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