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BWI: IT-Panne trennt Reservisten von IT-Bundeswehrsystemen

Durch eine Datenpanne sind Reservisten aus der IT der Bundeswehr ausgesperrt worden. Doch das Problem ist weitaus kleiner, als das Handelsblatt zuerst berichtet hatte.
/ Achim Sawall
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BWI zeigt die Cloud der Bundeswehr. (Bild: BWI)
BWI zeigt die Cloud der Bundeswehr. Bild: BWI

Mehrere Hundert Reservisten der Bundeswehr sind seit mehr als einer Woche von zentralen IT-Systemen abgeschnitten. Nach Informationen des Handelsblatts(öffnet im neuen Fenster) kam es beim bundeseigenen IT-Dienstleister BWI zu einer Panne.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte dem Handelsblatt den Vorfall. Störungen "einzelner IT-Systeme" seien dem Ministerium "bekannt", sagte er. Die Ursachen und Auswirkungen seien "entlang der dafür vorgesehenen Prozesse und Meldewege aufgearbeitet" worden. Einen Cyberangriff schloss der Sprecher aus. Es habe "keine Datenabflüsse oder Zugriffe Dritter" gegeben. Ursache seien "betriebliche Gründe". Die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr sei nicht gefährdet.

900 statt 60.000 Betroffen

Ein Sprecher der BWI, dem IT-Systemhaus der Bundeswehr, sprach von einer "Beeinträchtigung durch Updates der verarbeitenden Systeme". Hierdurch seien einzelne Datensätze zurzeit nicht abrufbar, sagte er dem Handelsblatt. Die BWI sei dabei, den Zugriff wiederherzustellen. "Wir gehen davon aus, dass dieses Problem zeitnah erledigt ist." Betroffen seien 900 Soldaten. Es seien keine Daten gelöscht worden.

Das Handelsblatt hatte zuerst berichtet, dass 60.000 Reservisten von der Datenpanne betroffen seien. Ein Sprecher der BWI stellte nun klar, dass nur 900 Reservisten betroffen gewesen und keine Daten gelöscht worden seien.


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