BVG: U-Bahn nutzt für WiFi-Hotspots eigenes Glasfasernetz

Eine Beschränkung des Datenvolumens für die Nutzer der neuen WLAN-Hotspots ist derzeit nicht geplant. Beim Festnetz wird auf freie Fasern im eigenen Besitz zugegriffen.

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Bahnhof Mehringdamm
Bahnhof Mehringdamm (Bild: Jörg Pawlitzke/BVG)

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bauen ihre WiFi-Versorgung für U-Bahnhöfe weitgehend mit eigenen Ressourcen aus. Das hat BVG-Sprecher Markus Falkner im Gespräch mit Golem.de erklärt. "Wir haben ein eigenes Glasfasernetz, welches wir mitnutzen, beziehungsweise in dem wir freie Fasern verwenden."

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Eine Beschränkung des Datenvolumens für die Nutzer sei derzeit nicht geplant, könne aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen werden. Falkner: "Dies hängt vom Verhalten der Nutzer und dem daraus resultierenden Datendurchsatz ab."

Der WLAN-Ausbau erfolge teils aus eigenen Kräften, Berliner Ingenieurbüros und Baufirmen helfen bei der Planung und Umsetzung.

Zwei Drittel der Fahrgäste versorgen

Die Kosten für die erste Ausbaustufe liegen bei rund 4,9 Millionen Euro. Ziel ist es, dass mit der Ausbaustufe zwei Drittel der täglich rund 1,5 Millionen U-Bahnfahrgäste das Angebot nutzen können.

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Die Nutzung des WLAN-Angebots erfolgt ohne vorherige Anmeldung. Auf dem mobilen Gerät muss nur BVG Wi-Fi ausgewählt und auf der Login-Seite müssen die Nutzungsbedingungen bestätigt werden. Nach mehr als siebentägiger Nutzungspause müssen die Nutzungsbedingungen erneut akzeptiert und das Gerät wieder für den Dienst registriert werden.

Nach einem erfolgreichen Test am Bahnhof Osloer Straße im vergangenen Jahr baut die BVG ihr offenes Wi-Fi auf vielen Bahnhöfen aus. Als Nächstes sollen die Stationen Mehringdamm, Möckernbrücke, Gleisdreieck (Ebene U2), Alt-Tempelhof, Hausvogteiplatz, Bülowstraße, Rosa-Luxemburg-Platz und Nollendorfplatz (Ebene U2) ausgeleuchtet werden.

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