BVG: Elektrobusse werden Berlin Milliarden Euro mehr kosten

Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG wollen auf Elektrobusse umsteigen. Das wird erhebliche Mehrausgaben gegenüber Dieselfahrzeugen mit sich bringen und auch die Infrastruktur muss erweitert werden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Elektrobus in Berlin
Elektrobus in Berlin (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der Umstieg auf Elektromobilität wird für die Berliner Verkehrsbetriebe BVG teuer. Nach einem Bericht der Berliner Morgenpost müssen die Verkehrsbetriebe bis 2030 insgesamt 5,4 Milliarden Euro für ihre Busflotte aufwenden. Das sind 1,734 Milliarden Euro mehr, als wenn Dieselbusse angeschafft würden. Dazu kommen noch 600 Millionen höhere Betriebskosten. Insgesamt kommt es so demnach zu Mehrkosten von 2,334 Milliarden Euro.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter im Datenmanagement (m/w/d)
    Flughafen Düsseldorf GmbH, Düsseldorf
  2. IT-Betreuer (m/w/d)
    Kommunale Unfallversicherung Bayern, München
Detailsuche

Die BVG muss unter anderem drei neue Betriebshöfe bauen, weil für den Erhalt des Streckennetzes mehr Busse eingesetzt werden müssen. Dafür muss Platz geschaffen werden. Nicht nur die Busse sind erheblich teurer als solche mit Verbrennungsmotoren, auch neue Standorte müssen gebaut werden, weil mehr Busse als bisher nötig sind. Zudem benötigt die BVG mehr Fahrer, weil 2030 nicht mehr 1.450 Dieselbusse chauffiert werden müssen, sondern rund 1.900 Elektrobusse.

Noch ist nicht klar, wer die Kosten übernimmt. Die Finanzierung von 2,2 Milliarden Euro sei noch offen, heißt es seitens der BVG laut dem Bericht der Morgenpost.

In Berlin verkehren Elektrobusse bereits auf einigen Linien. Auch der Hamburger Verkehrsbetrieb VHH hat eine Reihe Elektrofahrzeuge erhalten.

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    9.–10. Februar 2022, virtuell
  2. C++ Programmierung Basics: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    28. Februar–4. März 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Hamburg hat 2016 zusammen mit Berlin beschlossen, nur noch Elektrobusse anzuschaffen. Der damalige Erste Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, Olaf Scholz, vereinbarte zusammen mit Berlins Regierendem Bürgermeister Michael Müller eine gemeinsame Beschaffungsinitiative für E-Busse. Gemeinsam wollten die beiden Metropolen Hersteller dazu motivieren, die Busse zur Serienreife weiterzuentwickeln.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


User_x 15. Mär 2020

Befürworter argumentieren, dass eine Bahn bis zu 500 Personen transportieren kann und ein...

6502 11. Mär 2020

Gibt es dafür Beispiele? Und bauen andere Bundesländer nur Straßen, die gebraucht...

Ach 10. Mär 2020

Von deiner Überschlagsrechnung mit den 200Km Tagespensum pro Bus ausgehend, ist die...

Ach 09. Mär 2020

Also ich würde davon ausgehen, dass Ladepunkte eingerichtet werden, zumindest am Ende...

berritorre 09. Mär 2020

Naja, bei 40l Diesel auf 100km im Stadtverkehr, da kannst du 4-5 Pkws damit füttern, mehr...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Bundesservice Telekommunikation  
Die dubiose Adresse in Berlin-Treptow

Angeblich hat das Innenministerium nichts mit dem Bundesservice Telekommunikation zu tun. Doch beide teilen sich offenbar ein Bürogebäude.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

Bundesservice Telekommunikation: Die dubiose Adresse in Berlin-Treptow
Artikel
  1. Reddit: IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig
    Reddit
    IT-Arbeiter automatisiert seinen Job angeblich vollständig

    Ein anonymer IT-Spezialist will unbemerkt seinen Job vollständig automatisiert haben. Dem Arbeitgeber sei dies seit einem Jahr nicht aufgefallen.

  2. E-Mail: Outlook-Suche in MacOS 12.1 ist noch immer kaputt
    E-Mail
    Outlook-Suche in MacOS 12.1 ist noch immer kaputt

    Seit Wochen ärgern sich Outlook-User darüber, dass die E-Mail-Suche unter MacOS 12.1 nicht mehr richtig funktioniert. Ein Fix ist in Arbeit.

  3. Spielebranche: Microsoft will Activision Blizzard übernehmen
    Spielebranche
    Microsoft will Activision Blizzard übernehmen

    Diablo und Call of Duty gehören bald zu Microsoft: Der Softwarekonzern will Activision Blizzard für rund 70 Milliarden US-Dollar kaufen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 wohl am 19.01. bestellbar • RTX 3080 12GB bei Mindfactory 1.699€ • Samsung Gaming-Monitore (u.a. G5 32" WQHD 144Hz Curved 299€) • MindStar (u.a. GTX 1660 6GB 499€) • Sony Fernseher & Kopfhörer • Samsung Galaxy A52 128GB 299€ • CyberGhost VPN 1,89€/Monat [Werbung]
    •  /