BVG: Berlin schafft 90 weitere E-Busse an

Die Berliner Verkehrsbetriebe BVG kaufen 90 Elektrobusse von Ebusco, so dass dann 228 Elektrobusse unterwegs sein werden.

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Ebusco 2.2
Ebusco 2.2 (Bild: Ebusco)

Ebusco liefert 90 E-Busse für Berlin, um den Stadtverkehr umweltfreundlicher und leiser zu machen. Das erste Fahrzeug soll im Sommer kommen, Ende 2022 soll die Bestellung abgeschlossen sein. Dann wird die BVG 228 Elektrobusse in Betrieb haben.

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Der Ebusco 2.2 ist zwölf Meter lang und bietet Platz für rund 65 Fahrgäste. Es gibt 32 feste Sitzplätze. In der Wagenmitte finden Kinderwagen und Rollstühle gesichert Platz.

Der 2.2 wird in China unter Aufsicht eines niederländischen Teams montiert. Einige Komponenten für die Produktion stammen nach Angaben von Ebusco aus den Niederlanden. Wenn die Busse fertig montiert sind, werden sie in Containern nach Deurne in den Niederlanden verschifft, wo die Endfertigung stattfindet.

Bei den Bussen handelt es sich nach Angaben der BVG um Depotlader. Das bedeutet, dass sie nicht unterwegs, beispielsweise an Haltestellen, laden müssen. Der Akku hat eine nutzbare Kapazität von 419 Kilowattstunden (kWh), womit die Busse bis zu 290 km fahren sollen.

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Die BVG will die Busse erstmals auch im Süden und Westen Berlins einsetzen. In den Betriebshöfen Britz und Cicerostraße wird die Ladeinfrastruktur für je 30 E-Busse aufgebaut. Damit können die Elektrofahrzeuge künftig von drei statt nur von einem Betriebshof eingesetzt werden. Das erweitert das Einsatzgebiet.

Darüber hinaus beinhaltet der Vertrag eine Option auf die Bestellung von weiteren 60 Ebusco 2.2. bis zu einem Jahr nach Auslieferung des ersten Busses.

  • Ebusco 2.2 (Bild: Ebusco)
  • Ebusco 2.2 (Bild: Ebusco)
  • Ebusco 2.2 (Bild: Ebusco)
  • Ebusco 2.2 (Bild: Ebusco)
Ebusco 2.2 (Bild: Ebusco)

Die Ladeinfrastruktur und die Busse kosten zusammen rund 65 Millionen Euro. Die Anschaffung wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit sowie vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Höhe von rund 52 Millionen Euro gefördert. Die BVG übernimmt die Kosten, die für vergleichbare Dieselbusse angefallen wären.

Bis 2030 soll die gesamte Busflotte der BVG rein elektrisch betrieben werden.

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