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Ein Telekom-Manager ließ sich mit 150.000 Euro bestechen.
Ein Telekom-Manager ließ sich mit 150.000 Euro bestechen. (Bild: John McDougal/Getty Images)

Buyin: Telekom-Manager von chinesischem Unternehmen bestochen

Ein Telekom-Manager ließ sich mit 150.000 Euro bestechen.
Ein Telekom-Manager ließ sich mit 150.000 Euro bestechen. (Bild: John McDougal/Getty Images)

Ein Manager der Telekom hat gegen Bestechungsgeld interne Geheimnisse an das Unternehmen ZTE verraten. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen und kritisiert die Telekom, weil die Justiz erst spät informiert worden sei.

Zwei Manager des chinesischen Technologiekonzerns ZTE sollen einen Mitarbeiter der Deutschen Telekom bestochen haben, wie die Rheinische Post in ihrer Samstagsausgabe schreibt. Die Staatsanwaltschaft Bonn hat dem Bericht zufolge entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Die Rheinische Post zitiert Quellen im Unternehmen und aus der Justiz, außerdem wurden die Vorwürfe von der Telekom selbst und der Staatsanwaltschaft bestätigt.

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Sebastian Buß, Sprecher der Staatsanwaltschaft Bonn, sagte der Rheinischen Post: "Es wird gegen einen früheren Mitarbeiter der Deutschen Telekom und zwei Manager von ZTE unter anderem wegen des Verdachts der Bestechlichkeit und Bestechung im geschäftlichen Verkehr ermittelt. In diesem Zusammenhang sind die Büroräumlichkeiten von ZTE in Bonn durchsucht worden."

Telekom-Manager hat Aufhebungsvertrag unterschrieben

Der Telekom-Manager arbeitet mittlerweile nicht mehr für das Unternehmen. Er hatte bereits im Februar nach internen Ermittlungen gestanden, nach Zahlung von 150.000 Euro Bestechungssumme interne Informationen des von der Telekom betriebenen Unternehmens Buyin an ZTE verraten zu haben. Buyin wickelt ein Einkaufsvolumen von 25 Milliarden Euro ab.

Der Aufenthaltsort der beiden beschuldigten ZTE-Mitarbeiter ist offenbar unklar. Bei der Hausdurchsuchung im Februar seien beide nicht zugegen gewesen. Die Büros der beiden sollen nach Angaben aus Fahnderkreisen "auffällig gut aufgeräumt" gewesen sein. Die Rheinische Post zitiert einen namentlich nicht genannten Fahnder wie folgt: "Die waren wohl vorgewarnt worden und sind in die Heimat abgehauen."

Justiz kritisiert Telekom

Zwischen Telekom und Justiz gibt es jetzt offenbar Meinungsverschiedenheiten. Ermittler glauben, dass bei einer früheren Strafanzeige eine größere Chance bestanden hätte, die Männer zu fassen. Die Telekom ist sich sicher, dass die längeren internen Ermittlungen und das Geständnis des Mitarbeiters eine spätere Einschaltung der Justiz rechtfertigten.

ZTE ist als Hersteller von Smartphones bekannt, ist aber ebenfalls im Bereich der Netzwerkinfrastruktur tätig. Das Unternehmen hat seinen Sitz im chinesischen Shenzhen.


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christoph89 03. Aug 2016

Stimmt, die machen doch nichts außer Geld kassieren und Scheiße bauen. :D

Pjörn 01. Aug 2016

Was so ein Leerzeichen doch ausmachen kann. Klar, wenn der Laden jetzt "Buy in" heißen...

tauchcomputer 01. Aug 2016

Und wie es im Artikel selbst steht 299 StGB: "[...] unter anderem wegen des Verdachts der...



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