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Firmengründer Michael Dell nimmt Dell von der Börse.
Firmengründer Michael Dell nimmt Dell von der Börse. (Bild: Dell)

Buy-out Übernahme von Dell durch Dell genehmigt

Die Wettbewerbsbehörden haben der Übernahme von Dell durch Firmengründer Michael Dell und den Investmentkonzern Silver Lake Partners zugestimmt. Das Unternehmen soll bis Herbst von der Börse gehen, der Kauf im Wert von knapp 25 Milliarden US-Dollar soll bis dahin abgeschlossen sein.

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Michael Dell hat es geschafft - der Gründer hat die Zustimmung der Wettbewerbsbehörden und darf zusammen mit dem Investmentkonzern Silver Lake Partners sowie Microsoft Dell übernehmen. Zuvor hatten die Aktionäre einem Rückkauf des Unternehmens durch den Firmenchef stattgegeben. Der Börsenstart des Unternehmens fand 1988 statt, 25 Jahre später zieht sich Dell vom Kapitalmarkt zurück.

Nun ist der Weg frei für das 25-Milliarden-Dollar-Buy-out-Geschäft, das im dritten Quartal des Fiskaljahrs 2014 abgeschlossen sein soll. Vorausgegangen waren unter anderem Bedenken von Ratingagenturen aufgrund der erwarteten Verschuldung von Michael Dell, die dann wieder auf der Firma lasten könnte. Weiterhin soll Microsoft trotz einer Beteiligung an der Übernahme kein Mitspracherecht bei Entscheidungen im Tagesgeschäft haben, sich jedoch von Dell zusichern lassen, auf einem Großteil der verkauften PCs Windows als Betriebsystem zu verwenden.

Übernahmeangebote von Investor Carl Icahn und dem Finanzinvestor Blackstone Group hätten Michael Dells Absichten scheitern lassen können: Ihm wäre somit die Kontrolle über seinen Konzern genommen oder zumindest sein Einfluss verringert worden. Vor allem Icahn, der zuletzt durch seinen Aktieneinkauf bei Apple und einem Abendessen mit Tim Cook von sich reden machte, sah das Angebot von umgerechnet 18 Milliarden Euro als zu gering an, hat jedoch abschließend in einem offenen Brief seine Anstrengungen, den Kauf zu attackieren, aufgegeben.

Dell, ein Unternehmen aus Round Rock im US-Bundesstaat Texas, war einst der größte PC-Hersteller der Welt und musste in den vergangenen Quartalen massive Gewinneinbrüche sowie einen Absturz des Aktienkurses verkraften. Durch die Übernahme und den Rückzug von der Börse sind nicht nur die vierteljährlich vorzuzeigenden Bilanzen Geschichte, auch kann Michael Dell durch die Privatisierung die Mehrheit am Unternehmen kontrollieren und den Aufsichtsrat sowie den Vorstandvorsitz anführen.

Einem Umbau von Dell ohne Rücksicht auf Aktionärsinteressen steht durch die Übernahme nichts mehr im Weg, die Zukunft liegt abseits des Hardwaregeschäfts. Ungeachtet dessen kündigte Michael Dell an, der Konzern wolle bei Servern die Nummer eins werden.


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Patrixxx 02. Okt 2013

Als ob Job, Sprit, Miete "usw." die einzigsten Probleme wären die man haben könnte...

booyakasha 02. Okt 2013

Und dabei nicht mal 1% der Anteile zu besitzen.

anonymemeinung 02. Okt 2013

ich bin absolut deiner meinung. (bin dell adamo fan btw :) http://upload.wikimedia.org...



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