• IT-Karriere:
  • Services:

Butterfly 3: Apple entschuldigt sich für Problem-Tastatur

Nutzer des aktuellen Macbook Pro haben nach wie vor Probleme mit der Tastatur. Tasten klemmen oder es kommt zu Doppeleingaben. Apple hat dies nun erstmals zugegeben und sich entschuldigt, ändert jedoch nichts.

Artikel veröffentlicht am ,
Die umstrittene Butterfly-Tastatur im Macbook Pro 2018
Die umstrittene Butterfly-Tastatur im Macbook Pro 2018 (Bild: iFixit)

Besitzer der neuen Macbook Pro 2018 haben teilweise schon nach wenigen Tagen Schwierigkeiten mit hängenden oder mehrfach auslösenden Tasten. Laut einem Bericht des Wall Street Journals reagierte Apple darauf, allerdings nur mit folgender Aussage: "Wir sind uns bewusst, dass eine kleine Anzahl von Benutzern Probleme mit der Butterfly-Tastatur der dritten Generation hat, und das tut uns leid. Die überwiegende Mehrheit der Mac-Notebook-Kunden hat eine positive Erfahrung mit der neuen Tastatur."

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. ASCONSIT GmbH, Lüneburg

Apple hatte direkt zum Verkaufsstart darauf hingewiesen, dass die neue Version der Butterfly-Tastatur nicht die Ausfälle verhindere, die schon bei einigen Besitzern der Vorgängermodelle des Macbook und Macbook Pro auftraten. Der Reparaturdienstleister iFixit fand aber eine Gummimembran unter den Tasten, die offenbar verhindern soll, dass Schmutzpartikel unter diese gelangen.

2015 führte Apple den neuen Tastaturmechanismus Butterfly ein, der beim Macbook und Macbook Pro verwendet wird. Zuvor hatte Apple bei Notebook-Tastaturen meist einen Scherenmechanismus eingesetzt. Der Butterfly-Mechanismus hat einen sehr geringen Tastenhub. Dadurch kippeln die Tasten nicht, auch wenn ihre Ränder getroffen werden. Mit dem geringen Tastenhub wollte Apple erreichen, das Notebook besonders dünn bauen zu können.

Für Besitzer der älteren Notebookgeneration, die Probleme mit den Tasten haben, gibt es mittlerweile Abhilfe. So räumte Apple im Juni 2018 ein, dass die Tastaturen in den Macbook- und Macbook-Pro-Modellen fehlerhaft sein könnten und startete ein kostenloses Austauschprogramm. Für Apples neues Macbook Pro und Macbook Air, die das neue Butterfly-3-Tastaturdesign verwenden, gibt es indes kein kostenloses Reparaturprogramm.

Golem.de konnte das Problem bei einem Macbook Pro 2016 nachvollziehen. Eine Tastenkappe, die sich verklemmte und beim erneuten Betätigen offenbar aus dem Haltemechanismus löste, ließ sich danach nicht mehr einrasten. Apple selbst verkauft keine neuen Tastenkappen, doch auf eBay ließ sich ein einzelnes E für wenige Euro erwerben und problemlos einrasten. Das ersparte die Teilnahme am Austauschprogramm, was die Einsendung des Notebooks oder die Terminvereinbarung bei einem Apple-Händler mit unbekannter Reparaturdauer bedeutet hätte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (heute u. a. Laptops, Gaming-Zubehör, Samsung-TVs, Drohnen, Smart Home Produkte)
  2. (u. a. 55 Zoll ab 449,99€)

Gurli1 29. Mär 2019

Und bei beiden war nach einigen Monaten die Tastatur defekt. Einzelne Tasten fielen aus...

pre3 29. Mär 2019

Primäres Recht nach BGB: Nacherfüllung, d.h. Du hast die Wahl zwischen Nachbesserung...

Anonymer Nutzer 29. Mär 2019

Ja, und vor allem was macht Apple falsch? Eigentlich nichts, die User dehnen ihre...

Anonymer Nutzer 29. Mär 2019

Klar, nur was macht Apple falsch? Gar nichts ,die Kunden akzeptieren es, also kann man...

Anonymer Nutzer 29. Mär 2019

das können nur die anderen, die man darum bitten kann. Aber ob die dazu weiterhin bereit...


Folgen Sie uns
       


Macbook Pro 16 Zoll - Test

Das Macbook Pro 16 stellt sich in unserem Test als eine echte Verbesserung dar. Das liegt auch daran, dass Apple einen Schritt zurückgeht, das Butterfly-Keyboard fallenlässt und die physische Escape-Taste zurückbringt.

Macbook Pro 16 Zoll - Test Video aufrufen
Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

Jobs: Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)
Jobs
Spielebranche sucht Entwickler (m/w/d)

Die Hälfte aller Gamer ist weiblich. An der Entwicklung von Spielen sind aber nach wie vor deutlich weniger Frauen beteiligt.
Von Daniel Ziegener

  1. Medizinsoftware Forscher finden "rassistische Vorurteile" in Algorithmus
  2. Mordhau Toxische Spieler und Filter für Frauenhasser

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

    •  /