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Business-Software: Asana startet Börsengang in aller Stille

Asana geht in einem besonderen Verfahren an die Börse. Dabei will man große Ausgaben an die Banken vermeiden.

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Die US-Börsenaufsicht SEC
Die US-Börsenaufsicht SEC (Bild: SEC)

Asana hat in aller Stille eine Notierung seiner Aktie bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission beantragt. Asana erklärte, es gehe um die geplante öffentliche Notierung seiner Stammaktien. "Die öffentliche Notierung wird voraussichtlich nach Abschluss des Überprüfungsprozesses durch die SEC stattfinden, vorbehaltlich Markt- und anderer Bedingungen", hieß es in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur Bloomberg.

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Asana wählt den Weg der Direktnotierung, eine Möglichkeit für Unternehmen, an die Börse zu gehen, indem bestehende Aktien von Insidern, Beschäftigten und Investoren direkt an den Markt verkauft werden können, anstatt neue Aktien in einem IPO (Initial Public Offering) auszugeben.

Dies ermöglicht Beschäftigten sofortige Liquidität, Umgehung der Finanz-Roadshow und die Vermeidung eines Teils der Gebühren der Banken.

Asana ist Anbieter einer gleichnamigen Business-Software, mit der Unternehmen ihre Arbeit organisieren können. In Asana können Aufgaben verteilt und Deadlines gesetzt werden, zudem können Teams über ihre gemeinsame Arbeit kommunizieren. Asana ist Ende 2018 nach der zweiten erfolgreichen Finanzierungsrunde in dem Jahr mit 1,5 Milliarden US-Dollar bewertet worden. Zu den Kunden zählen unter anderem IBM, Uber, Viessmann und der Brauereikonzern AB-InBev.

Programmiert wird von Asana selbst. Der Hauptsitz liegt in San Francisco, USA. Geworben wird mit den Schlüsselfunktionen der Transparenz, Verantwortung und dem Vertrauen innerhalb des Teams. Nach der Registrierung gibt es drei verschiedene Pläne, wobei der einfachste kostenlos ist. Asana hat einen Standort in München. Dustin Moskovitz, einer der Facebook-Mitbegründer, gründete Asana im Jahr 2008 mit Justin Rosenstein. Zu den Investoren gehörten Facebook-Vorstandsvorsitzender Mark Zuckerberg und seine Frau Priscilla Chan. Der frühere US-Vizepräsident Al Gore war ebenfalls ein Unterstützer.

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