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Klein und leicht können Notebooks sein, ohne dass der Anwender auf Anschlüsse verzichten muss.
Klein und leicht können Notebooks sein, ohne dass der Anwender auf Anschlüsse verzichten muss. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

HP bietet eine interessante Alternative

Von HP hatten wir gleich zwei Elitebooks im Haus. Die sahen sich so verblüffend ähnlich, dass wir beim Videodreh mitunter die Geräte verwechselten. Im Prinzip erkennt man nur am Sticker, ob es sich um das Elitebook 725 G3 oder das Elitebook 820 G3 handelt. Beides sind 12,5-Zoll-Geräte. Das erste hat einen AMD-Prozessor (Carizzo), das zweite einen Intel-Prozessor (Skylake) samt entsprechendem Sticker auf dem Gehäuse. Diese beiden Geräte haben wir uns mit dem Fokus auf das 725 G3 im detaillierten Vergleichstest ausführlich angesehen. Wer sich für die Leistungsunterschiede zwischen AMD und Intel interessiert, findet dort die Details.

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HP gebührt Anerkennung dafür, überhaupt im High-End-Businessnotebook-Bereich ein AMD-Gerät vorzustellen. Es ist das einzige kleine AMD-Notebook, das es mit Vollausstattung gibt. Modem, Dock und viele Anschlüsse gehören dazu. Genauso wie zahlreiche Modellvarianten, die leider nicht immer über den regulären Handel verfügbar sind. Gedockt wird bei HP übrigens schon länger seitlich. Das ist etwas gewöhnungsbedürftig und geht nicht so schnell wie das Einstecken von oben.

Am Elitebook, egal ob 820er oder 725er, gefällt uns auch der robuste Aufbau. Es mag zwar nicht so stabil sein wie Panasonics Toughbook, doch im Alltag macht das Gerät den Eindruck, als könnte es einiges überstehen, wie wir es von den alten Elitebooks bei tadelloser Verarbeitung gewohnt sind. Das gilt auch für die aufklappbare Ethernet-Buchse, die sehr robust wirkt.

  • Dells Latitude 12 E5270 ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... wirkt durch die eckigen Kanten recht dick. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wichtige Anschlüsse sind aber da. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser arbeitet mit dem gesamten Finger. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Ein Trackstick fehlt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wichtige Anschlüsse bietet Dell auf der Rückseite des Notebooks. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fujitsus Lifebook der T-Serie ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... ist sehr flach. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Trotzdem lässt sich der Akku entnehmen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Gedockt wird trotz des dünnen Gehäuses noch immer von unten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Lifebook ist eines der letzten Convertibles. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gelenk wirkt aber nicht sonderlich stabil. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Fujitsu setzt traditionell auf Wacom-Technik. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Angenehm sind die nach unten versetzten Pfeiltasten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser funktioniert mit Drüberwischen. Da es sich um ein Convertible handelt, hat Fujitsu ihn unter dem Display installiert. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display kann in beide Richtungen gedreht werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Im Tablet-Modus bleibt die Tastatur so komplett geschützt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier noch einmal das Gelenk in der Nahaufnahme. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Stift kann versenkt werden. Die Wahrscheinlichkeit, ihn zu verlieren, sinkt dadurch enorm. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Leider ist der Stift sehr klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Neben dem Stiftschacht hat Fujitsu die Ethernetbuchse versteckt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Clever, aber filigran: erst wird die Buchse herausgezogen ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... und dann aufgeklappt ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., ehe das Kabel eingesteckt werden kann. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Elitebook mit 12,5-Zoll-Display ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ... wirkt durch die abgerundeten Kanten dünner, als es ist. Seitlich ist dafür viel Platz für Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Fingerabdruckleser ist ein Wischleser. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Wer Pointing Sticks mag, findet bei HP das richtige Notebook. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf Wunsch auch als Elitebook mit AMD-Prozessor. Hier ist das Intel-Gerät zu sehen. Einziges halbwegs leicht ersichtliches Erkennungsmerkmal ist der Sticker. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Akku kann bei HPs Elitebooks nicht direkt gewechselt werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonic hat seit Jahren nicht nur einen Akku ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • ..., sondern zwei im Gehäuse. Nur der Wechselakku ist direkt zugänglich. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Er kann auch mit einem USB-Ladegerät aufgeladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Deckel ist besonders robust. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Panasonic hat einen alten Kritikpunkt beseitigt und bietet nun ein hochauflösendes Display an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Sieht altbacken aus, ist aber praktisch. Viele Schalter und LEDs. Sogar das Trackpad kann deaktiviert werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Links wird der Stift untergebracht. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die rechte Seite bietet alle notwendigen Anschlüsse. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Pfeiltasten sollte Panasonic leicht nach unten rücken. Sie waren eines von mehreren Problemen mit der Tastatur. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Umschalttaste ist viel zu nah an den Pfeiltasten, und auch die Leertaste ist unangenehm klein. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Als Convertible lässt sich das Display umklappen. Die Tastatur ist allerdings dann dem Schweiß der Hände ausgesetzt. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Normalerweise sollte man ein Notebook so nicht greifen. Bei Panasonics Toughbook ist das kein Problem. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Umgeklappt im Tablet-Modus (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Das Elitebook mit 12,5-Zoll-Display ... (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Leider gilt die Qualität nicht mehr für den Service. Der Akku ist beispielsweise nicht mehr so leicht austauschbar; immerhin ist er in der 3-Jahres-Garantie inbegriffen. Es handelt sich um einen Longlife-Akku, und bisher haben wir gute Erfahrungen mit derartigen HP-Akkus gemacht.

Nervig und leider typisch für HP ist die nervöse Lüftersteuerung. Selbst beim Nichtstun surrt der Lüfter manchmal gut hörbar. In ruhigen Umgebungen stört das die Konzentration beim Arbeiten. Uns wäre lieber, wenn HP den Lüfter im Durchschnitt etwas schneller betreiben würde, als ihn ständig hoch- und runterzufahren. HPs Elitebook ist das einzige Gerät, bei dem uns die Lautstärke gestört hat.

Das Alleinstellungsmerkmal ist sicherlich HPs Versuch, auch AMD als Geschäftskundenplattform zu etablieren. Wobei HP dies offenbar nicht bekanntmachen möchte: Wir haben schon häufiger versucht, Testmuster der Elite-Serien auf AMD-Basis von HP zu bekommen und sind immer wieder gescheitert. Das Intel-Gerät kam hingegen innerhalb kürzester Zeit in der Redaktion an.

Das gilt vor allem für Deutschland. In Großbritannien gibt es beispielsweise Modelle zu Preisen um die 800 Euro. Hierzulande geht es ab etwa 1.000 Euro mit einem A10-Prozessor los. Wer eine SSD und einen A12-Prozessor haben will, zahlt 1.300 Euro. Für ungefähr 200 Euro mehr gibt es eine Variante mit Intel-Prozessor. Die lohnt sich vor allem für Nutzer, die lange Akkulaufzeiten benötigen. Das kann AMD nämlich noch nicht.

Die Elitebooks gefallen vor allem wegen der guten Tastatur, dem robusten Äußeren und einem Design, das zum einen nicht auffällt, aber zum anderen auch nicht so altbacken ist wie das des Toughbook von Panasonic.

 Fast schon retro: Panasonics Toughbook CF-MX4 mit LEDs und vielen KnöpfenFujitsu Lifebook T935 

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cu7003 23. Mai 2016

Bin der gleichen Meinung! Bitte zukünftig mit testen!

bolinotz 17. Mai 2016

Der T935 ist von Fujitsu wie ich heute mitbekommen habe nicht mehr zu haben...

Geigenzaehler 17. Mai 2016

Ah, oh, habbich ueberlesen. Na gut, wenn Lenovo keine Werbung machen will, dann haben sie...

Niantic 17. Mai 2016

Warum fehlt das gerät? Preis/leistung ist top, es ist dünner als ein macbook, die...



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