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Burda: "Google soll Journalisten an Werbemilliarden beteiligen"

Der Konzern Hubert Burda entdeckt im Streit um das Leistungsschutzrecht die Journalisten. Auf den Medientagen in München griff er Google massiv an.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Podiumsdiskusssion mit Google und Burda
Die Podiumsdiskusssion mit Google und Burda (Bild: Medientage München)

Robert Schweizer vom Vorstand von Hubert Burda Media hat Google auf den Medientagen München aufgefordert, seine Werbeeinnahmen zu teilen. "Sie verdienen ihr Geld mit unserem Content" sagte er. "Wenn Google Milliarden mit Werbung verdient, müssen Journalisten daran beteiligt werden." Google habe auf dem deutschen Onlinewerbemarkt einen Anteil von rund 50 Prozent.

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Google greife auf fremde Inhalte zurück, verdiene damit viel Geld, beteilige die Verlage aber nur zu einem sehr geringen Anteil an den Werbeeinnahmen. Das müsse sich mit dem Leistungsschutzrecht ändern, sagte Schweizer. Dazu würden die Verlage derzeit eine Verwertungsgesellschaft aufbauen. Verhandlungen mit Google hätten aber noch nicht begonnen. Mit den Berufsverbänden seien erste Gespräche über die Beteiligung der Journalisten an über das Leistungsschutzrecht erzielten Einnahmen geführt worden, so Schweizer. Die Gewerkschaft Verdi habe bereits eine Beteiligung in Höhe von 50 Prozent gefordert.

Alwin Mahler, Regional Director für Syndication & Partnerships bei Google, sprach bei der Debatte über das Leistungsschutzrecht von einem "unsäglichen Koalitionsvertrag". Auf die Kritik, der US-Konzern zahle in Deutschland zu wenig Steuern, sagte Mahler: "Wir halten uns nur an die internationalen Gegebenheiten." Das Unternehmen reduziert mit Steuertricks seinen durchschnittlichen Auslandssteuersatz auf etwa 5 Prozent.

Google wolle den Verlagen bei den Einstellungen in der Suchmaschine künftig entgegenkommen. So würden etwa die Originalquellen gegenüber anderen Seiten, die identische Inhalte kopieren, besser platziert. Plattformen für Bezahl- und Ausschüttungsmechanismen könnten dazu beitragen, Qualitätsjournalismus zu unterstützen, sagte Mahler.

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kurosawa 18. Okt 2013

...tja, da bleibt nur noch zu sagen https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=everybody...

kurosawa 18. Okt 2013

... und da liegt doch der Hase im Pfeffer. Die althergebrachten Strukturen haben...

Anonymer Nutzer 17. Okt 2013

Google beteiligt Journalisten besser als ein Verlag. Punkt.

onkel hotte 17. Okt 2013

welcher seine neuste Errungenschaft HuffPoDE damit großmachen will indem er Blogger...

kinderschreck 17. Okt 2013

Jupp. Dort sieht es nämlich umgekehrt aus. Restaurants und Hotels zahlen den Taxifahrern...


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