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Bungie: Marathon soll 200 Millionen US-Dollar gekostet haben

Trotz guter Wertungen steht Marathon von Bungie unter Druck: Rund 200 Millionen US-Dollar Entwicklungskosten treffen auf sinkende Spielerzahlen.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Marathon (Bild: Bungie)
Artwork von Marathon Bild: Bungie

Gut einen Monat nach dem Start von Marathon am 5. März 2026 verdichten sich die Hinweise, wie hoch Bungies Einsatz für den Extraction-Shooter tatsächlich gewesen sei. Laut einem Bericht von Forbes(öffnet im neuen Fenster) lag das Entwicklungsbudget bei mehr als 200 Millionen US-Dollar, wahrscheinlich sogar jenseits der Marke von 250 Millionen US-Dollar.

Weiteren Zahlen, die Forbes zusammentrug: Das rund 40 Euro teure Marathon wurde in den ersten Wochen rund 1,2 Millionen Mal verkauft. Das ist eine Schätzung des Analysehauses Alinea, die laut Bungie-nahen Quellen "nahe an der Realität" lägen.

Auffällig ist dabei die Plattformverteilung: Rund 70 Prozent der Community stammen laut dem Bericht von Steam – also sehr viel mehr als von der Playstation, obwohl das Entwicklerstudio Bungie zu Sony gehört.

Auf Steam kommen rund 22 Prozent der Spieler auf inzwischen rund 50 Stunden, 7 Prozent sogar auf mehr als 100 Stunden – ein Hinweis auf eine engagierte Kern-Community.

Die Spielerzahlen bröckeln

Gleichzeitig deuten andere Zahlen auf Probleme beim Halten der Kundschaft hin. Zum Launch erreichte Marathon laut Steam DB(öffnet im neuen Fenster) einen Peak von etwa 88.000 gleichzeitig aktiven Spielern, deutlich weniger als die mehr als 143.000 während eines vorab durchgeführten Servertests.

Inzwischen liegt der Titel typischerweise bei maximal 27.000 Gamern. In der Most-Played-Liste(öffnet im neuen Fenster) auf Steam taucht Marathon gar nicht mehr auf.

Inhaltlich kommt das Spiel bei Käufern aber gut an. Die positive Nutzerwertung auf Steam liegt weltweit bei 85 Prozent, Kritikerbewertungen pendelten sich bei rund 82 Punkten auf Metacritic(öffnet im neuen Fenster) ein. Das Problem ist also weniger die Qualität als die Reichweite.


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