Abo
  • Services:

Bungie: Destiny 2 mischt Peer-to-Peer und dedizierte Server

Das Entwicklerstudio Bungie hat weitere Informationen über das Servermodell von Destiny 2 bekanntgegeben. Offenbar verwendet das Actionspiel eine Mischung verschiedener Systeme - und "supergeheime" Strategien, um Cheatern das Leben schwer zu machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Destiny 2 setzt auf eine Mischung aus Peer-to-Peer und dedizierten Servern.
Destiny 2 setzt auf eine Mischung aus Peer-to-Peer und dedizierten Servern. (Bild: Bungie)

Mit der Ankündigung, für Destiny 2 nicht auf dedizierte Server zu setzen, hat das Entwicklerstudio Bungie für Enttäuschung in der Community gesorgt. Nun hat Engineering Lead Matt Segur im Firmenblog erklärt, dass tatsächlich eine Mischung aus Peer-to-Peer und dedizierten Servern zum Einsatz komme.

Stellenmarkt
  1. CompuGroup Medical SE, Nürnberg, Erlangen
  2. BWI GmbH, München, Nürnberg

Beim ersten Destiny seien die Server von Bungie nur für die Script- und Missionslogik zuständig gewesen, der gesamte Rest sei über Peer-to-Peer-Verfahren auf den Konsolen der Spieler berechnet worden. Bei Destiny 2 sei das anders: Da würden sich die Rechnerfarmen von Bungie um den Spielfortschritt kümmern, während beim Spieler lediglich die Bewegungen und Fähigkeiten verwaltet werden.

Vor allem aber die Änderungen am persistenten Charakter - also Fortschritt und Upgrades - würden direkt über eine sichere Verbindung zwischen Bungie und dem Spieler ausgetauscht, also ohne dass Peer-to-Peer-Netzwerke dazwischengeschaltet seien. Wem das hier zu unklar ist: Wesentliches verrät Segur zu dem Hybridsystem nicht.

Der Entwickler betont aber, dass die Sicherheitsexperten in seinem Team schon seit mehreren Jahren an Verfahren arbeiten würden, mit denen Betrüger bekämpft werden sollen. "Wir haben eine Vielzahl an supergeheimen Strategien, mit denen wir sicherstellen, dass das Leben eines Cheaters kümmerlich, brutal und kurz sein wird", so Segur.

Destiny 2 erscheint am 8. September 2017 für Xbox One und Playstation 4. Die PC-Version soll später folgen - wann, hat Bungie noch nicht bekanntgegeben. Bungie plant einen Betatest für alle drei Plattformen. Termine und allzu viele Details sind noch nicht bekannt.

Bei der PC-Version von Destiny 2 können Spieler mit Maus und Tastatur kämpfen, außerdem wird es keine Begrenzung der Bildrate geben. Bei den Konsolenfassungen ist eine Frequenz von 30 FPS vorgesehen; auch auf der Playstation 4 Pro ist laut den Entwicklern keine Option geplant, wahlweise mit 60 FPS anzutreten. Die Konsole sei dafür nicht leistungsstark genug.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. SanDisk SSD Plus 1 TB für 99€ + Versand oder Marktabholung)
  2. 339€ (Bestpreis!)
  3. 259€ + Versand

Hotohori 26. Mai 2017

Ja, und natürlich sind all die armen unschuldigen Spieler tatsächlich unschuldig. Ich...


Folgen Sie uns
       


Huawei Matebook 14 - Hands on (MWC 2019)

Das Matebook 14 ist eines von zwei neuen Notebooks, das Huawei auf dem MWC 2019 vorgestellt hat. Golem.de hat sich das Gerät genauer angeschaut.

Huawei Matebook 14 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Gesetzesinitiative des Bundesrates: Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet
Gesetzesinitiative des Bundesrates
Neuer Straftatbestand Handelsplattform-Betreiber im Darknet

Eine Gesetzesinitiative des Bundesrates soll den Betrieb von Handelsplattformen im Darknet unter Strafe stellen, wenn sie Illegales fördern. Das war auch bisher schon strafbar, das Gesetz könnte jedoch vor allem der Überwachung dienen, kritisieren Juristen.
Von Moritz Tremmel

  1. Security Onionshare 2 ermöglicht einfachen Dateiaustausch per Tor
  2. Tor-Netzwerk Britischer Kleinstprovider testet Tor-SIM-Karte
  3. Tor-Netzwerk Sicherheitslücke für Tor Browser 7 veröffentlicht

Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter SPD setzt auf Streichung von Artikel 13
  2. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  3. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen

    •  /