Bungie: CEO Pete Parsons verlässt das Unternehmen
Nach mehr als zwei Jahrzehnten Arbeit bei Bungie hat CEO Pete Parsons angekündigt, das Studio zu verlassen. Es sei "Zeit für einen Neuanfang", schreibt Parsons auf dem Bungie-Blog(öffnet im neuen Fenster). Als seinen Nachfolger stellte er Justin Truman vor.
Unter Parsons machte Bungie seit 2015 größere Veränderungen durch, etwa den Release von Destiny 2, das Ende des Publishing-Deals mit Activision und den folgenden Schritt zur Selbstvermarktung von Destiny 2.
2022 kaufte Sony Interactive Entertainment Bungie unter Parsons für 3,6 Milliarden US-Dollar. Im selben Jahr stieg Parsons Nachfolger Justin Truman zum Bungie-Chefentwickler auf. Er arbeitet seit 2010 beim Studio.
Entlassungen und Release-Probleme
Truman übernimmt die Firma während einer schwierigen Phase. Der sich in Entwicklung befindliche Extraction-Shooter Marathon landet immer wieder in den Schlagzeilen, unter anderem wegen geklauten Artworks und dem zuletzt auf unbestimmte Zeit verschobenen Release.
"Ich war auch Teil dieser Bemühungen bei Bungie, als wir vielleicht nicht in Bestform waren. Als wir ins Straucheln geraten sind und durch das Zuhören unserer Community erkannt haben, dass wir das Ziel verfehlt hatten," erklärt Truman in der Ankündigung.
Auch finanziell soll Bungie in einer schwierigen Lage stecken. Zumindest begründete Parsons so den Stellenabbau, bei dem das Studio mehr als 200 Mitarbeiter entließ. Weitere Angestellte wechselten zu Sony oder starteten die Arbeit an einem neuen Projekt.
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