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Bundeswirtschaftsministerium: Staat will Autoindustrie mit 1,5 Milliarden Euro unterstützen

Der Automobilindustrie und den Zulieferern soll bei der Digitalisierung und dem Umstieg auf den Elektroantrieb mit Steuergeldern geholfen werden.
/ Andreas Donath
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BMW iX: Produktion im Werk Dingolfing (Bild: BMW)
BMW iX: Produktion im Werk Dingolfing Bild: BMW

Das Bundeswirtschaftsministerium hat das Förderprogramm Zukunftsinvestitionen(öffnet im neuen Fenster) in der Fahrzeugindustrie gestartet. Es umfasst 1,5 Milliarden Euro und ist für die Jahre 2021 bis 2024 gedacht.

Wie das Wirtschaftsministerium mitteilte, sollen damit vier Bereiche unterstützt werden: autonomes Fahren, digitalisierte und nachhaltige Produktion, Entwicklung datengetriebener Geschäftsmodelle und den Umstieg auf alternative Antriebe.

Das Geld darf nur für Schlüsselinvestitionen, Forschung und Entwicklung eingesetzt werden.

Dazu sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU): "Damit machen wir den Automobilstandort Deutschland fit für die Zukunft und sichern gute Arbeitsplätze und digitales Know-how in der deutschen Fahrzeugindustrie. Gerade kleine und mittlere Zulieferunternehmen können von der Förderung profitieren und mit innovativen Technologien die Mobilität der Zukunft vorantreiben. Allein für 2021 stehen insgesamt rund 600 Millionen Euro an Mitteln bereit."

Neben diesem Förderprogramm gibt es noch einen Zukunftsfonds Automobilindustrie, der eine weitere Milliarde Euro an Fördermitteln beinhaltet. Die konkreten Förderbedingungen dafür werden noch erarbeitet. Auch damit soll den mittel- und langfristigen Herausforderungen an die Automobilindustrie begegnet werden.


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