Bundeswirtschaftsministerium: Großes Interesse an Cloud-Initiative Gaia-X

Das Cloud-Projekt Gaia-X scheint nun doch in Gang zu kommen. Die Telekom hatte noch vor Wochen ein Scheitern erwartet.

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Auch Huawei ist am Projekt Gaia-X beteiligt.
Auch Huawei ist am Projekt Gaia-X beteiligt. (Bild: Huawei)

Der Aufbau von Gaia-X kommt doch voran. Neben den 22 Gründungsunternehmen aus Deutschland und Frankreich haben sich nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums vom 4. Juni 2021 insgesamt 212 Unternehmen dem Vorhaben angeschlossen. 80 Firmen kommen demnach aus Deutschland.

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Wenn der Staat und einige große Firmen Gaia-X nicht bald nutzten, drohe dem europäischen Cloud-Projekt dasselbe wie der De-Mail. Das hatte der bei der Deutschen Telekom für den Bereich Geschäftskunden verantwortliche Hagen Rickmann noch im März 2021 gesagt.

Die europäische Cloud Gaia-X sei als Konzept wichtig und gut, aber es fehle "der Impuls". Die Politik müsse ein "Grundrauschen von 30 bis 40 Millionen Euro erzeugen, um das Thema zu skalieren". Sonst fehle der große Push, in dem drei bis fünf große Unternehmen und die Politik darauf setzten.

Altmaier: Gaia-X als Chance für Kleinunternehmen und Startups

Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) sagte am 4. Juni in Stuttgart, besonders für kleine oder mittlere Unternehmen sowie Startups biete das Datenökosystem die Chance, schnell und einfach auf geteilte Ressourcen wie leistungsstarke Infrastrukturen oder KI-Dienstleistungen zuzugreifen und Daten mit Kooperationspartnern auszutauschen.

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Altmaier besuchte das Technologieunternehmen 51nodes, das digitale Mobilitätsangebote entwickelt. Für Gaia-X stellt der Bund in den nächsten Jahren bis zu 190 Millionen Euro an Fördergeldern zur Verfügung.

Gaia-X will neue und bestehende Cloud-Angebote über Open-Source-Anwendungen und offene Standards miteinander vernetzen, um Daten branchen- und länderübergreifend sicher austauschen zu können. An einem Verfahren zur Zertifizierung der Dienste auf Gaia-X-Konformität ist das Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) führend beteiligt.

Start noch 2021

In diesem Jahr startet laut Mitteilung die Anwendungsphase. 131 Konsortien aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand wollen in Anwendungsfeldern wie Mobilität, Gesundheit, Energie und Industrie 4.0 die Infrastruktur nutzen, um ihre Projekte zu verwirklichen.

Die Projektpartner haben Ende Mai 2021 koordiniert vom Eco-Verband die Spezifikation der ersten vier Gaia-X Federation Services abgeschlossen. Die Spezifikationen betreffen souveräne Identitäten, einen Katalog für Anbieter und Dienste, Hilfestellungen für den souveränen Datenaustausch und Compliance-Betrachtungen.

Im nächsten Schritt will das Projektbüro die einzelnen Gewerke online ausschreiben, um auf Basis der Spezifikationen eine Referenz-Implementierung zu schaffen. Ende des Jahres 2021 sollen die ersten funktionalen Services zur Verfügung stehen, damit sogenannte Federator diese in Betrieb nehmen können. Das Projekt läuft mindestens bis Ende 2022.

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