Keine Informationen zu Absturz

Aus den Pressemitteilungen von Plath und Primoco geht nicht hervor, wer das LUC-Zertifikat für die Flugdemonstrationen in Bayern beantragt hat, es könnte auch auf die Wehrtechnische Dienststelle ausgestellt sein. Die Frequenzen für die Flugdemonstrationen wurden von der Bundesnetzagentur zugeteilt.

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Für den "unwahrscheinlichen Fall eines Totalausfalls" hatten Plath und Primoco die Drohne mit einem Rettungsfallschirm ausgestattet. Das ist auch nötig, denn immer wieder gibt es Zwischenfälle mit derart schweren Drohnen.

So ist etwa eine Hubschrauber-Drohne der Firma Schiebel aus Österreich vor einem Monat bei Fehmarn in die Ostsee gestürzt. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Der rund 110 Kilogramm schwere Camcopter S-100 war im Auftrag der Europäischen Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs (EMSA) zum Messen von Schiffsemissionen unterwegs. Außerhalb der Sichtweite beträgt die Reichweite der Drohne rund 200 Kilometer.

EU-weit erste Erlaubnis für Schiebel-Drohne

Auch Schiebel hat letztes Jahr ein LUC-Zertifikat von der Flugsicherung in Österreich für den Camcopter S-100 erhalten, es gilt in allen nicht gesperrten zivilen Lufträumen. Laut der Firma handelt es sich dabei sogar um die EU-weit erste Erlaubnis dieser Art. Schiebel hatte erwartet, dass sich die Anwendungsmöglichkeiten des Camcopters im zivilen Bereich nunmehr "vervielfachen".

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Der Vorfall in der Ostsee könnte aber den vorläufigen Entzug des LUC-Zertifikats bedeuten. Wie in derartigen Fällen üblich, ermittelt nun die zuständige Luftfahrtbehörde zur Unfallursache. Sämtliche Informationen dazu, darunter auch der Unfallbericht, sollen deshalb geheim bleiben.

Der Absturz des Camcopters wird den Einzug von Drohnen in der Gewichtsklasse über 25 Kilogramm in die nicht gesperrten, militärischen und zivilen Lufträume Europas wohl kaum bremsen. Auch sehr schwere Drohnen sind dort womöglich bald anzutreffen.

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1,2 Tonnen schwere Drohne bald im zivilen Luftraum der Schweiz

Vor einem halben Jahr hat die israelische Zivilluftfahrtbehörde eine dauerhafte Erlaubnis für Flüge der Hermes 900 im dortigen zivilen Luftraum erteilt. Es dürfte sich dabei um die weltweit erste Musterzulassung dieser Art handeln, laut einem Sprecher arbeitete der Hersteller Elbit daran sechs Jahre. Die Drohne verfügt über ein Abfluggewicht von bis zu zwei Tonnen.

Elbit vermarktet die für das Militär entwickelte Hermes 900 auch für zivile Anwendungen. Unter anderem war die Drohne im Auftrag der EMSA unterwegs und absolvierte dabei Einsätze für die isländische Küstenwache und die EU-Grenzagentur Frontex. Dabei ist die Drohne auf der Landebahn mit Totalschaden gecrasht.

Ein weiterer Absturz erfolgte im Testflug für das Schweizer Militär. Trotzdem plant die Eidgenossenschaft, die Hermes 900 ab Ende 2024 im zivilen Luftraum fliegen zu lassen. Vielleicht gerät dieser Zeitplan aber durcheinander, denn vor zwei Wochen erlitt eine Hermes 900 abermals eine Bruchlandung, diesmal auf den Philippinen.

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 Bundeswehr: Schwere Drohne fliegt erstmals im regulären Flugverkehr
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