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Bundeswehr-Drohnenfund: Bundesanwaltschaft prüft Verbindung zu Leipziger Drohnenvorfall

Ermittler finden auffällige Ähnlichkeiten zwischen einer in Niedersachsen gefundenen Drohne und dem Modell beim Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle.
/ Ingo Pakalski und dpa
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Im August 2026 gab es einen Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle. (Bild: Jens Schlueter/Getty Images)
Im August 2026 gab es einen Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle. Bild: Jens Schlueter/Getty Images

Nach dem Fund von Drohnenteilen nahe dem Bundeswehr-Fliegerhorst Wunstorf prüft die Bundesanwaltschaft einen möglichen Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig/Halle vom August 2026. "Wenn ein Zusammenhang bestehen könnte, schauen wir uns das an", sagte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde.

Nach Informationen aus Sicherheitskreisen handelte es sich nicht um eine handelsübliche Drohne, sondern um ein mit eigenen Bauteilen versehenes Flugobjekt. Sprengstoffspuren seien nicht entdeckt worden. Dennoch sei eine gewisse Ähnlichkeit mit der Sprengstoff-Drohne vom Flughafen Leipzig/Halle festzustellen.

Diese Tatsache, gepaart mit dem Fundort rund zwei Kilometer entfernt vom Fliegerhorst Wunstorf, legten den Verdacht nahe, dass es sich um einen russischen Ausspähversuch gehandelt haben könnte. Die Drohne, die zufällig gefunden wurde, lag dort den Angaben zufolge womöglich schon etwas länger am Boden.

Die Drohne ist kein handelsübliches Modell

Zuvor hatte der NDR über Ähnlichkeiten der Bauweise der nahe Wunstorf gefundenen Drohnenteile zum Leipziger Fall berichtet. Ein Teil solle aus einem 3D-Drucker stammen und so nicht im Handel erhältlich sein. Die Sprecherin der Bundesanwaltschaft sagte dazu, dass sie generell keine Berichte kommentiere.

Ermittler suchen seit Anfang der Woche das schwer zugängliche Gelände in der Region Hannover ab. Sie gehen davon aus, dass die Drohne dort abgestürzt und in mehrere Teile zerbrochen ist. Beim Landeskriminalamt (LKA) in Niedersachsen läuft laut der Sprecherin der Bundesanwaltschaft in dem Zusammenhang ein sogenannter Gefahrenabwehrvorgang, der Generalbundesanwalt ermittele nicht im Fall Wunstorf.

Am Flughafen Leipzig/Halle war Anfang August 2026 eine mit Sprengstoff präparierte Drohne neben ukrainischen Frachtflugzeugen gefunden worden. In dem Fall ermittelt der Generalbundesanwalt. Die Bundesregierung macht Russland für den versuchten Angriff verantwortlich. Moskau bestreitet dies.

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