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Bundesverkehrsminister: Autonome Autos sollen in zehn Jahren normal sein

Noch fehlen die rechtlichen Voraussetzungen, doch Verkehrsminister Dobrindt glaubt an den Erfolg von autonom fahrenden Autos. Die Industrie stellt derweil schon mal Forderungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Schreckgespenst: IT-Konzerne mischen beim selbstfahrenden Auto mit.
Schreckgespenst: IT-Konzerne mischen beim selbstfahrenden Auto mit. (Bild: Google)

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) geht davon aus, dass sich die Technik von teil- und vollautomatisiertem Fahren durchsetzt. In weniger als zehn Jahren werde das so weit sein, sagte er in einem Gespräch mit der Neuen Osnabrücker Zeitung. Das werde der deutschen Industrie einen Schub geben. Die hat schon selbstbewusst ein neues Regelwerk gefordert.

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Audi-Entwicklungsvorstand Ulrich Hackenberg wünscht sich liberale Gesetze, damit auch in Deutschland Autos autonom fahren dürften. Audi befürchte sonst Wettbewerbsnachteile. "Da müssen unsere Ministerien handeln. Sonst fahren wir hierzulande hinterher", sagte Hackenberg der Wirtschaftswoche Mitte Januar 2015.

Dobrindt sagte der Neuen Osnabrücker Zeitung: "Wir müssen zunächst die rechtlichen Voraussetzungen für teil- und vollautonomes Fahren schaffen." Zum Beispiel sei die Haftungsfrage derzeit ungeklärt. Dieses Thema beschäftigt auch den Deutschen Verkehrsgerichtstag.

Der Fahrer hat weiterhin die Macht

Der Minister betonte, dass die letzte Entscheidung im Auto der Fahrer treffe und das auch so bleiben werde. Derweil überbieten sich die Bundesländer in Ankündigungen. In Nordrhein-Westfalen solle eine Teststrecke für autonomes Fahren entstehen, teilte Verkehrsminister Michael Groschek (SPD) mit. Dobrindt selbst hatte mitgeteilt, dass auf der A9 in Bayern ebenfalls eine Teststrecke eingerichtet werde.

In den USA und in Schweden gibt es schon seit einiger Zeit für Autohersteller die Möglichkeit, im öffentlichen Straßenverkehr Autos zu testen, die sich selbst im Verkehr orientieren können.

IT-Industrie oder Autohersteller - wer macht das Rennen?

Google hat zudem stark in die Erforschung von Techniken zum vollautonomen Fahren investiert und entwickelt Fahrzeuge und Technik, die das Unternehmen auch an die Automobilindustrie lizenzieren will. Es wäre nachlässig, nicht mit den wichtigsten Unternehmen der Branche zu sprechen, sagte Chris Urmson, Leiter des Roboterauto-Projekts bei Google, der Nachrichtenagentur Reuters. Google hat demnach Unternehmen wie Daimler, Ford, General Motors, Toyota und Volkswagen kontaktiert.

Der Bundesverkehrsminister sieht derweil Chancen für Deutschland. Die deutschen Autohersteller hätten die Digitalisierung als wichtigen Trend entdeckt und dabei eine Führungsrolle eingenommen. "Beim automatisierten Fahren soll das so bleiben", hofft Dobrindt.

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flasherle 31. Jan 2015

das war nicht alleine aufs auto fahren bezogen, sondern auf zig millionen dinge im leben.

Anonymer Nutzer 29. Jan 2015

Sollen sie ja auch nicht. Der Kran soll autonom fahren, nicht autonom arbeiten. Da ist...

tingelchen 28. Jan 2015

Derzeit... ist der Benzinpreis gefallen. Von annehmbar weit unten ist er aber noch weit...

tingelchen 28. Jan 2015

Auch nur so kann die Teilautomatisierung eigentlich überhaupt laufen. Sachen wie...

Nebukadneza 28. Jan 2015

Du hast da einen kleinen Haken übersehen: Politiker leben in ihrer Scheinwelt, die sehen...


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