Bundesverband E-Commerce: Verband verteidigt Warenvernichtung bei Amazon

Der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel verteidigt die massenhafte Vernichtung von zurückgeschickten Waren bei Amazon. Ein Verbot dieser Praxis sei Unfug, erklärt der Verband.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon-Verpackung in Deutschland
Amazon-Verpackung in Deutschland (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Das von den Grünen ins Gespräch gebrachte Verbot, Retouren aus dem Onlinehandel zu vernichten, verkenne die operative Praxis und die rechtliche und vertragliche Lage der Händler, erklärte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel (BEVH). Zudem laste ein Verbot einseitig dem Onlinehandel einen Vorgang an, der im gesamten Einzelhandel üblich, dort aber weniger sichtbar sei.

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Gero Furchheim, Präsident des Bundesverbands, erklärte am 11. Juni 2019: "Die Idee, die Zerstörung von Retourenwaren gesetzlich zu verbieten, ist Unfug. Kein Unternehmen meiner Branche hat ein Interesse, wirtschaftlich sinnvoll verwertbare Ware wegzuwerfen oder zu vernichten."

Die Grünen wollen Onlineversandhändlern wie Amazon verbieten, neuwertige retournierte Waren zu vernichten. "Wir erleben eine Perversion der Wegwerfgesellschaft", sagte Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt der Berliner Morgenpost, zurückgeschickte Produkte, die nicht mehr in den Verkauf gelangen könnten, sollten über Sozialkaufhäuser verschenkt werden. Die Rohstoffe müssten zurück in den Wertstoffkreislauf.

Laut einem früheren Bericht vernichtet Amazon massenhaft zurückgeschickte und neuwertige Produkte, dazu liegen auch interne Produktlisten und Fotos vor. Unter den Waren sind Kühlschränke, Wasch- und Spülmaschinen, Handys, Tablets, Matratzen und Möbel. Mehrere Mitarbeiter sagten laut dem Bericht, Amazon entsorge nicht nur unbrauchbare Produkte, sondern auch funktionstüchtige, teilweise sogar neue Produkte.

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Laut BEVH sind Marktplatzanbieter oft an die Verfügung der kleinen Händler gebunden. Verträge mit Markenherstellern verböten den Händlern nicht selten eine Verwertung.

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Tantalus 21. Jun 2019

Was dann erst mal zu klären wäre, ist, wie viel von diesen 4% aus rechtlichen...

Peter Brülls 17. Jun 2019

Vier tage Später, kein Foto, also wird's wohl übertrieben gewesen sein mit Keine...

ezadoo 13. Jun 2019

Das Problem mit Spenden ist ja nicht, dass es die Unternehmen nicht wollen, sondern dass...

redmord 13. Jun 2019

Wir sollten uns mal von Generation "Ihh, das war schon mal auf! Ist ja gar nicht mehr...



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