Abo
  • IT-Karriere:

Mit der Digitalisierung auf die Überholspur

Weniger kontrovers sehen die Parteien das automatisierte und vernetzte Fahren. So fordert die Union recht unspezifisch: "Wir wollen Autoland Nr. 1 bleiben und die Innovationsführerschaft für autonomes Fahren und die Vernetzung des Verkehrs erlangen." Dabei klingt es fast so, als wolle die Partei selbst unter die Autohersteller gehen: "Wir wollen die Besten sein beim Bau intelligenter Autos und intelligenter Straßen."

Stellenmarkt
  1. Kardex Deutschland GmbH, deutschlandweit
  2. Dataport, Bremen, Magdeburg, Hamburg, Rostock, Altenholz bei Kiel, Halle (Saale)

Die SPD hat sich etwas bescheidener zum Ziel gesetzt, automatisiertes Fahren in Deutschland zu ermöglichen. "Dazu werden wir schnelles mobiles Internet an den Hauptverkehrsachsen ausbauen. Datenschutz und Datensicherheit müssen dabei ebenso gewährleistet bleiben wie ein Höchstmaß an Sicherheit", fordert die Partei. Wieder einmal wird der Eindruck erweckt, als sei automatisiertes Fahren von einer Mobilfunkverbindung mit 5G abhängig. Dabei will Audi seinen hochautomatisierten Staupiloten schon im nächsten Jahr anbieten.

Parteien geizen mit konkreten Vorschlägen

Die Grünen versprechen sich viel von der vernetzten Mobilität und fordern: "Wir müssen jetzt die Weichen für einen klugen Umgang mit autonomen Fahrzeugen stellen." Wenige Sätze später will die Partei der verkappten Fahrdienstleiter ein weiteres Mal die Weichen stellen, dieses mal sogar "die richtigen". So wollen die Grünen "die ökologischen Möglichkeiten nutzen, die sich für die Energie- und Verkehrswende durch intelligente Steuerung, Automatisierung oder Vernetzung ergeben". Es sei denkbar, "dass der Wert eines Autos sehr bald stärker daran gemessen wird, wie gut seine Vernetzung mit dem Internet ist und welche datengetriebenen Dienste und Programme es den Fahrerinnen anbietet, als wie gut der Motor oder die Verarbeitung ist". Kaum denkbar erscheint hingegen, dass die Grünen ihre Visionen mit konkreten Forderungen verknüpfen.

Das gilt auch für Linke und FDP. So fordern die Sozialisten "Rahmenkonzepte zur sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Gestaltung der Digitalisierung und zur 'Zukunft der Mobilität'". Diese Konzepte müssten "unter demokratischer Beteiligung und mit dem Sachverstand der Beschäftigten in der Industrie entwickelt werden". Inhaltsleerer lässt sich das kaum formulieren.

Linke gegen vernetzte Lkw-Konvois

Die Serie der sprachlichen Auffahrunfälle setzt sich im Programm der Liberalen fort. Mit einer "Digitalisierungsoffensive im Verkehrswesen" will die FDP "den Verkehr hierzulande mit mehr Digitalisierung wieder auf die Überholspur bringen". Wenn das mal nicht einen Riesenstau auf der linken Fahrbahn gibt. Nicht nur auf der Straße, sogar auf "Schiene, über Wasser oder in der Luft" böten sich "durch intelligente Verkehrssysteme und Mobilität 4.0 mit vollautomatisiertem und autonomem Fahren große Chancen". Die FDP sieht autonomes Fahren "als Chance für selbstbestimmte Mobilität und gesellschaftliche Teilhabe für diejenigen, deren Mobilität derzeit eingeschränkt ist". Zudem böten autonom fahrende Verkehrsmittel "neue Perspektiven für die Attraktivität des ländlichen Raumes".

Aber halt: Bei genauem Hinsehen finden sich doch einige konkrete Forderungen in den Programmen. "Lkw-Neufahrzeuge sind mit einer vom Fahrer nicht abschaltbaren automatischen Bremseinrichtung auszurüsten, die Auffahrunfälle verhindert", heißt es bei der Union. Die Linke wiederum lehnt "staatlich geförderte Projekte zur Erprobung und Einführung von Oberleitungen für Hybrid-Lkw mit Stromabnehmern auf Autobahnen und elektronischen Deichseln für Kolonnenfahrten von Lkw und anderen Nutzfahrzeugen ab".

 FDP und AfD gegen staatliche EingriffeMit einer App durch ganz Deutschland reisen 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 0,49€
  2. 3,99€
  3. 0,49€
  4. 2,99€

plutoniumsulfat 02. Sep 2017

Oder Linke und CDU. Oder CDU und Af...ach ne, das lässt sich erklären...

quineloe 01. Sep 2017

Wenn der Spendenstaubsauger FDP in die Regierung kommt, dann war's das für einen großen...

quineloe 01. Sep 2017

Wir machen einen Deal hier, ja? Du bekommst den Klempner ins Haus, hörst dafür aber auf...

thinksimple 01. Sep 2017

Ausserdem bleibt der Grüne dann öfters stehen um ne Kröte über die Strasse zuntragen.

ArcherV 01. Sep 2017

Hobby Vettel detected.


Folgen Sie uns
       


Pixel 3a und 3a XL - Test

Das Pixel 3a und das PIxel 3a XL sind Googles neue Mittelklasse-Smartphones. Beide haben die gleiche Kamera wie das Pixel 3.

Pixel 3a und 3a XL - Test Video aufrufen
Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

Oneplus 7 Pro im Hands on: Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse
Oneplus 7 Pro im Hands on
Neue Konkurrenz für die Smartphone-Oberklasse

Parallel zum Oneplus 7 hat das chinesische Unternehmen Oneplus auch das besser ausgestattete Oneplus 7 Pro vorgestellt. Das Smartphone ist mit seiner Kamera mit drei Objektiven für alle Fotosituationen gewappnet und hat eine ausfahrbare Frontkamera - das hat aber seinen Preis.
Ein Hands on von Ingo Pakalski

  1. Oneplus Upgrade auf Android 9 für Oneplus 3 und 3T wird verteilt
  2. Smartphones Android-Q-Beta für Oneplus-7-Modelle veröffentlicht
  3. Oneplus 7 Pro im Test Spitzenplatz dank Dreifachkamera

e.Go Life: Ein Auto, das lächelt
e.Go Life
Ein Auto, das lächelt

Das Auto ist zwar klein, bringt aber sogar gestandene Rennfahrer ins Schwärmen: Das Aachener Unternehmen e.Go Mobile hat seine ersten Elektroautos ausgeliefert. In einer Probefahrt erweist sich der Kleinwagen als sehr dynamisch.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Eon-Studie Netzausbau kostet maximal 400 Euro pro Elektroauto
  2. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
  3. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten

    •  /