Abo
  • Services:
Anzeige
Der Digital-O-Mat soll Bürgern die Wahlentscheidung erleichtern.
Der Digital-O-Mat soll Bürgern die Wahlentscheidung erleichtern. (Bild: bund.digital-o-mat.de)

Bundestagswahl 2017: Digital-O-Mat gibt Entscheidungshilfe in Sachen Netzpolitik

Der Digital-O-Mat soll Bürgern die Wahlentscheidung erleichtern.
Der Digital-O-Mat soll Bürgern die Wahlentscheidung erleichtern. (Bild: bund.digital-o-mat.de)

Der Wahl-O-Mat ist für viele Bürger schon ein Standardinstrument geworden, um ihre politischen Überzeugungen mit denen der Parteien abzugleichen. Nun gibt es für die Bundestagswahl ein Tool nur für netzpolitische Themen.

Mit einem neuen Online-Tool zur Netzpolitik soll Bürgern eine Entscheidungshilfe für die Bundestagswahl in knapp vier Wochen gegeben werden. "Mit zwölf Klicks verrät der Digital-O-Mat Wählerinnen und Wählern, mit welcher Partei sie bei netzpolitischen Themen auf einer Wellenlänge liegen", teilten die Organisatoren am Dienstag mit. Dabei werteten sie nicht nur Wahlprogramme aus, sondern ließen den Parteien einen entsprechenden Fragenkatalog zukommen.

Anzeige

Das Tool sei erstmals zur Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen im vergangenen Mai eingesetzt worden. Nach Ansicht der Macher kommen digitale Themen in der allgemeinen Wahlberichterstattung "oft zu kurz".

Teilweise sehr spezielle Fragen

Allerdings sind die Fragen im Digital-O-Mat schon sehr speziell. So heißt es unter anderem: "Halten Sie die Abgabenordnung für zeitgemäß, um ehrenamtliches Engagement im digitalen Bereich angemessen zu fördern? Wie stehen Sie in diesem Zusammenhang zu Nr. 3 AEAO zu § 52 AO?" Oder: "Sollen die Daten des Transparenzregisters über wirtschaftliche Eigentümer, d. h. auch über Hinterleute von Briefkastenfirmen, nur für Behörden einsehbar bleiben?"

Eine Frage zum Glasfaser- oder Mobilfunkausbau fehlt hingegen in dem Tool. Das erklärt sich vermutlich aus den Organisationen, die den Digital-O-Mat entwickelt haben: Wikimedia Deutschland, das Bündnis Freie Bildung, der Chaos Computer Club, die Digitale Gesellschaft, der Freifunk, die Free Software Foundation Europe und die Open Knowledge Foundation Deutschland. Mozilla Deutschland unterstützte das Projekt.

Allerdings sind in dem Tool nicht alle Parteien vertreten, die voraussichtlich in den kommenden Bundestag einziehen. Den Angaben zufolge beantwortete die AfD die Anfrage der Organisatoren nicht. Das deckt sich mit Erfahrungen von Golem.de: Bislang hat die als rechtspopulistisch bis rechtsextrem eingestufte Partei noch auf keine einzige Anfrage zu netzpolitischen Themen reagiert. Ohnehin enthält deren Programm nur sehr wenige Passagen zur Digitalisierung, wie aus der Golem.de-Serie zu den netzpolitischen Forderungen der Parteien hervorgeht.


eye home zur Startseite
Sharra 30. Aug 2017

Nein, tut mir leid. Das ist es genauso wenig, wie deine Aussage begründet ist. Druck dir...

Themenstart

pool 30. Aug 2017

"Dein Ergebnis im Überblick FDP 67 % CDU 63 % SPD 63 % Grüne...

Themenstart

DaveAllen 30. Aug 2017

der Tip mit dem Impressum war gut, Zitat: "Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und...

Themenstart

keldana 29. Aug 2017

Zu jeder Bundestagswahl gibt es eine Fernsehdebatte mit den kleinen Parteien. Aber nur...

Themenstart

Anonymouse 29. Aug 2017

"Wählen Sie den Wahl-o-mat der Ihren gehofft Ergebnis am Nächsten kommt. "

Themenstart

Kommentieren



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Hessisches Landeskriminalamt, Wiesbaden
  2. Bosch Service Solutions Leipzig GmbH, Leipzig
  3. Deutsche Bundesbank, München
  4. ADAC SE, München


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 12,85€ + 5€ FSK18-Versand
  2. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  3. Einzelne Folge für 2,99€ oder ganze Staffel für 19,99€ kaufen (Amazon Video)

Folgen Sie uns
       


  1. Apple iOS 11 im Test

    Alte Apps weg, Daten weg, aber sonst alles gut

  2. Bitkom

    Ausbau mit Glasfaser kann noch 20 Jahre dauern

  3. Elektroauto

    Nikolas E-Trucks bekommen einen Antrieb von Bosch

  4. HHVM

    Facebook konzentriert sich künftig auf Hack statt PHP

  5. EU-Datenschutzreform

    Bitkom warnt Firmen vor Millionen-Bußgeldern

  6. Keybase Teams

    Opensource-Teamchat verschlüsselt Gesprächsverläufe

  7. Elektromobilität

    In Norwegen fehlen Ladesäulen

  8. Metroid Samus Returns im Kurztest

    Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin

  9. Encrypted Media Extensions

    Web-DRM ist ein Standard für Nutzer

  10. TP Link Archer CR700v

    Einziger AVM-Konkurrent bei Kabelroutern gibt auf



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

Edge Computing: Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
Edge Computing
Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  1. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger
  2. DDoS 30.000 Telnet-Zugänge für IoT-Geräte veröffentlicht
  3. Deutsche Telekom Narrowband-IoT-Servicepakete ab 200 Euro

Kein App Store mehr: iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
Kein App Store mehr
iOS-Nutzer sollten das neue iTunes nicht installieren
  1. Betriebssystem Apple veröffentlicht Goldmaster für iOS, tvOS und WatchOS
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

  1. Re: Wir brauchen ein OpenSource Wahlsystem

    Franer | 20:49

  2. Re: Seit Monaten bekannt.

    dynAdZ | 20:47

  3. Re: Letztes Jahr hiess es noch, die Telekom wolle...

    Faksimile | 20:47

  4. Re: Flüchlinge statt innovation

    Faksimile | 20:39

  5. Re: Unlock per Face ID

    rabatz | 20:39


  1. 19:04

  2. 18:51

  3. 18:41

  4. 17:01

  5. 16:46

  6. 16:41

  7. 16:28

  8. 16:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel