Bundestag: Amazon und Ebay zu mehr Transparenz verdonnert

Mit Hilfe von Gesetzesänderungen soll die Kundschaft von Online-Händlern wie Amazon oder Ebay besser als bisher informiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Gesetze für Online-Marktplätze beschlossen.
Neue Gesetze für Online-Marktplätze beschlossen. (Bild: Pixabay)

Online-Marktplätze müssen künftig Suchergebnisse, Empfehlungen, Ranglisten und Vergleiche transparent machen. Der Bundestag hat dazu das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) angepasst und den Gesetzentwurf zur Stärkung des Verbraucherschutzes im Wettbewerbs- und Gewerberecht angenommen.

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator (m/w/d)
    Wagon Automotive Nagold GmbH, Nagold
  2. Senior Software Architekt (m/w/d)
    esentri AG, Ettlingen, Köln, München (Home-Office)
Detailsuche

Mit den Gesetzesänderungen müssen Online-Plattformen wie Amazon und Ebay neue Informationspflichten umsetzen. So müssen sie offenlegen, nach welchen Kriterien ein Suchergebnis entsteht und welches die wichtigsten Parameter sind. Dabei geht es um die Rangliste von Waren, Dienstleistungen und digitalen Inhalten. Zudem müssen sie informieren, welches die Hauptparameter sind und wie diese im Vergleich zu anderen Parametern gewichtet werden.

Die Onlinemarktplätze werden im Gesetz dazu verpflichtet, diese Informationen vor einem Kaufabschluss "in klarer, verständlicher" Form in einem angemessenen Format zur Verfügung zu stellen. Zudem müssen diese Informationen "leicht zugänglich" gemacht werden.

Wer sind die Vertragspartner des Händlers?

Generell müssen die Marktplätze ihre Kundschaft darüber informieren, ob mögliche Vertragspartner Unternehmen oder Einzelpersonen sind. Das soll helfen, die Suchergebnisse oder andere Ranglisten besser beurteilen zu können. Mit diesen Schritten will die Politik die Transparenz für die Kunden verbessern.

Änderungen wird es auch bei den Kundenkommentaren geben. Die Betreiber von Online-Marktplätzen müssen angeben, wie sie sicherstellen, dass Kundenbewertungen tatsächlich von den Käufern stammen.

Influencer-Beiträge müssen als Werbung gekennzeichnet werden

Neue Beschränkungen gibt es auch für Werbung in Online-Netzwerken. So müssen Beiträge von Influencern künftig als Werbung gekennzeichnet werden, wenn diese Geld oder andere Gegenleistungen eines Unternehmens erhalten. Dabei gilt das deutsche Recht, sobald sich jemand auch an deutsche Kunden wendet.

Die Regierungsfraktionen von CDU/CSU und SPD haben das Gesetz mit Zustimmung der AfD verabschiedet. Die Fraktionen von FDP und die Linke stimmten dagegen, die Grünen enthielten sich bei der Abstimmung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Der Nachfolger von Windows 10
Windows 11 ist da

Nun ist es offiziell: Microsoft kündigt das neue Windows 11 an. Vieles war bereits vorher bekannt, einiges Neues gibt es aber trotzdem.

Der Nachfolger von Windows 10: Windows 11 ist da
Artikel
  1. Krypto-Betrug in Milliardenhöhe: Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin
    Krypto-Betrug in Milliardenhöhe
    Gründer von Africrypt stehlen 69.000 Bitcoin

    Die Gründer der Kryptoplattform Africrypt haben sich offenbar mit 69.000 gestohlenen Bitcoin abgesetzt. Der Betrug deutete sich schon vor Monaten an.

  2. Open Source: Canonical unterstützt den Blender-Einsatz
    Open Source
    Canonical unterstützt den Blender-Einsatz

    Die Firma hinter Ubuntu bietet Support für die Open-Source 3D-Grafiksuite Blender an: für Windows, Mac und Linux.

  3. iPhone: Apple warnt offenbar Leaker aus China
    iPhone
    Apple warnt offenbar Leaker aus China

    Bevor Apple neue Geräte veröffentlicht, gibt es oft eine Reihe von Leaks aus chinesischen Produktionsanlagen. Leaker haben nun Post bekommen.

ranzassel 12. Jun 2021 / Themenstart

Könnte man über jedem einzelnen Suchergebnis einblenden. Der Kunde kann dann in einer...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Mega-Wiedereröffnung bei MediaMarkt - bis zu 30 Prozent Rabatt • Samsung SSD 980 Pro PCIe 4.0 1TB 166,59€ • Gigabyte M27Q 27" WQHD 170Hz 338,39€ • AMD Ryzen 5 5600X 251,59€ • Dualsense Midnight Black + R&C Rift Apart 99,99€ • Logitech Lenkrad-Sets zu Bestpreisen [Werbung]
    •  /