Bundestag: 5G-Ausbau wird in sechs Regionen gefördert
Der 5G-Ausbau wird in den sechs Modellregionen Aachen, Hamburg, Kaiserslautern, Lausitz, Braunschweig und Wolfsburg sowie in der bayerischen Region Amberg-Weiden mit 44 Millionen Euro gefördert. Das hat der Haushaltsausschuss des Bundestages am 26. Juni 2019 beschlossen. Die Steuergelder sollen dazu dienen, dass "die Potenziale von 5G anschaulich und praxisnah entwickelt, erprobt und demonstriert werden".
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte: "Damit fließt ein hoher Millionen-Betrag für den Ausbau des hochleistungsfähigen mobilen Internets in die Region." Die Ministerpräsidentin betonte, gerade die sofortige Freigabe der Fördermittel zeuge von der Qualität der Bewerbung des Wissenschafts- und Hochschulstandorts Kaiserslautern.
Im Hamburger Hafen haben die Hamburg Port Authority (HPA), die Deutsche Telekom und Nokia bereits neue Aspekte des 5G-Standards mit unterschiedlichen Anwendungen getestet(öffnet im neuen Fenster). Von Januar 2018 bis Juni 2019 war das rund 8.000 Hektar große Areal ein Testgebiet, in dem die Mobilfunktechnologie auf ihre industrielle Einsatzfähigkeit überprüft wurde. Der Feldversuch im Rahmen des EU-Projekts 5G-Monarch in Hamburg wurde im Juni abgeschlossen.
Die Partner installierten Sensoren auf drei Schiffen der HPA-Tochter Flotte Hamburg, die Bewegungs- und Umweltdaten in Echtzeit aus großen Teilen des Hafengebiets lieferten. Das Port Road Management Center der HPA steuert über eine Ampel, die an das Mobilfunknetz angebunden ist, aus der Ferne die Verkehrsströme im Hamburger Hafen, um Lkw schneller und sicherer durch das Hafengebiet zu bringen. Durch eine 3D-Brille können Wartungsteams vor Ort zusätzliche Informationen wie etwa Gebäudedaten abrufen oder interaktive Unterstützung durch einen Experten erhalten.
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