Bundesregierung: Telekom, SAP und Festo bei Europa-Cloud Gaia-X dabei

Die deutsche Bundesregierung soll das Projekt Europa-Cloud Gaia-X anschieben. Überraschungspartner ist möglicherweise Microsoft.

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Betreiber mit Erfahrung: Die Open Telekom Cloud
Betreiber mit Erfahrung: Die Open Telekom Cloud (Bild: Deutsche Telekom)

Die von der Bundesregierung vorangetriebene Europa-Cloud Gaia-X soll beim Digitalgipfel Ende Oktober in Dortmund offiziell präsentiert werden. Als Co-Betreiber engagieren wollen sich unter anderen die Deutsche Telekom, SAP und der schwäbische Mittelständler Festo, ein Spezialist für Automatisierungstechnik. Das erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen. Vorstellbar sei zudem, dass sich mittelfristig auch der US-Konzern Microsoft beteilige, sagten mit der Planung vertraute Regierungsmitarbeiter. Allerdings sind US-Unternehmen auf Servern im Ausland nicht vor dem Zugriff ihrer Geheimdienste geschützt.

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Gaia-X soll der deutschen und europäischen Industrie eine Datenplattform bieten, die nach geltenden Sicherheitsstandards und so "unter vertrauenswürdigen Bedingungen" funktioniere, sagte Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) bei der Präsentation der jüngsten Pläne im Rahmen der nationalen KI-Strategie zur Künstlichen Intelligenz (KI).

Auch die EU-Kommission verfolgt das Projekt Gaia-X nach Angaben aus Regierungskreisen sehr interessiert. Langfristiges Ziel sei in der Tat eine europäische Einrichtung. Deutschland müsse aber vorangehen, damit angesichts der dominierenden Stellung der internationalen Konkurrenz keine Zeit verloren gehe, heißt es.

Ein Hardwarelieferant, hier kommen Firmen wie der Telekom-Partner Huawei, aber auch Dell, IBM, Lenovo, Inspur oder Cisco in Betracht, steht noch nicht fest. Das Projekt ist noch in der Findungs- und Organisationsphase. Soweit, dass schon über Hardware gesprochen würde, sei man noch nicht, hat Golem.de aus informierten Kreisen erfahren.

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Telekom-Sprecher Frank Leibiger sagte Golem.de auf Anfrage: "Die Telekom unterstützt die Initiative des Bundeswirtschaftsministeriums, zum Erhalt der europäischen Wissens- und Datensouveränität eine europäische Cloud-Infrastruktur zu schaffen. "

Dabei gehe es darum, auf Basis einer klar strukturierten engen Abstimmung zwischen Regierung und Wirtschaft den gesicherten Datenfluss zwischen verschiedenen Cloud-Plattformen zu ermöglichen. "Ein starke Nachfrage durch die öffentliche Hand kann dabei der europäischen Cloud-Infrastruktur zu der notwendigen Größe und Skalierbarkeit verhelfen", betonte Leibiger.

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