Zugverkehr: Der Bundesregierung ist die Bahn zu unpünktlich

Die Bundesregierung hat in einer offiziellen Verlautbarung(öffnet im neuen Fenster) ihre Meinung zu der anhaltenden Unpünktlichkeit im Bahnverkehr geäußert. Die Pünktlichkeitsquoten im Schienenpersonenfernverkehr (SPFV) und im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) seien seit Mai 2022 deutlich gesunken. Das geht aus der Antwort der Regierung ( 20/5031(öffnet im neuen Fenster) ) auf eine Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion ( 20/4474(öffnet im neuen Fenster) ) hervor.
Die Deutsche Bahn gibt verschiedenen Ursachen die Schuld. Zu Schichtausfällen gibt es von der Bahn keine offizielle Antwort, da dies die Sicherheit gefährden und dem Wettbewerb interessante Daten liefern könne, heißt es im Statement der Bundesregierung.
Als Gegenmaßnahme für hohe Ausfallzahlen bei Fahrdienstleitern werden den Angaben der Bahn nach Mitarbeiter der DB AG weitergebildet. Gleichzeitig schafft die DB AG mehr Flexibilität in den Schichtplänen, heißt es in der Stellungnahme.
"Sehr positiv" bewertet die Bundesregierung der Antwort zufolge die Maßnahme des 9-Euro-Tickets. Es sei mit dem vorrangigen Ziel beschlossen worden, die Bürger angesichts der stark gestiegenen Energiekosten kurzfristig und unmittelbar zu entlasten. "Dieses Ziel wurde erreicht, wie nicht zuletzt die hohe Zahl von 52 Millionen verkauften Tickets belegt" , schreibt die Regierung.