Abo
  • Services:
Anzeige
Stromtankstelle von Tesla
Stromtankstelle von Tesla (Bild: Tesla)

Bundesregierung: 5.000 Euro Subvention beim Kauf eines Elektroautos geplant

Stromtankstelle von Tesla
Stromtankstelle von Tesla (Bild: Tesla)

Die Bundesregierung plant nach einem Medienbericht, Käufern von Elektroautos bis zu 5.000 Euro zu zahlen. Das Ziel, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen, dürfte anders kaum noch zu erreichen sein. Zudem sollen herkömmliche Antriebe stärker belastet werden.

Anzeige

Nach einem Bericht des Spiegel plant die Bundesregierung, die Elektromobilität stärker zu fördern und Käufern von Elektroautos einen Zuschuss zu zahlen. Dieser soll bis zu 5.000 Euro betragen. Das sei bei der letzten Sitzung des Lenkungskreises Elektromobilität beschlossen worden, berichtet der Spiegel.

Die Förderung erreicht zwar nicht ganz das Volumen der sogenannten Abwrackprämie, mit der die Automobilindustrie in den Krisenjahren unterstützt wurde, soll aber jährlich 700 bis 800 Millionen Euro kosten und bis 2020 laufen. Die Abwrackprämie kostete den Steuerzahler fünf Milliarden Euro.

Das bisherige Maßnahmenpaket wurde im Elektromobilitätsgesetz gebündelt. Es gibt Kommunen unter anderem die Möglichkeit, Elektroautos Sonderrechte zu gewähren und zum Beispiel die Busspur freizugeben und Ladestationen-Parkplätze ausschließlich für E-Autos einzurichten.

Gegenfinanzierung durch höhere Mineralölsteuer

Die Bundesregierung wird ihre Klimaschutzziele im Verkehrsbereich laut einem Bericht der Nationalen Plattform Elektromobilität (NPE) kaum noch erreichen. Grund dafür ist, dass die Deutschen zu wenig Elektroautos kaufen. Deren Boom war aber fest eingeplant in die Reduktion der Schadstoffemissionen. Die Emissionen sollen bis zum Jahr 2050 im Vergleich zu 2005 um 40 Prozent sinken. Ursprüngliches Ziel war es, eine Million Elektroautos bis 2020 auf die Straße zu bringen. Die nun geplante Kaufsubvention soll "Umweltbonus" heißen.

Gegenfinanziert werden könnte der Umweltbonus durch die Erhöhung der Mineralölsteuer um einen Cent pro Liter. Das würde laut einem Regierungspapier, das dem Spiegel vorliegt, im Durchschnitt jeden Pkw-Nutzer weniger als 10 Euro pro Jahr kosten und jährlich 500 bis 600 Millionen Euro Mehreinnahmen bringen.

Als Alternative zum Umweltbonus wird die Einführung eines Bonus-Malus-Prinzips bei der Kraftfahrzeugsteuer gesehen. Würde dieses eingeführt, müssten große Fahrzeuge mit hohem CO2-Ausstoß mehr Steuern zahlen. Damit könnte die E-Auto-Prämie ebenfalls finanziert werden. Gegen dieses Prinzip hat sich laut Spiegel die deutsche Autoindustrie ausgesprochen.

Außerdem soll ab 2019 jeder dritte Neuwagen, der für die öffentliche Hand beschafft wird, ein Elektroauto sein.


eye home zur Startseite
azeu 16. Nov 2015

Naja, jetzt wollten wir mal nicht so tun, als ob eAutos für Städte suboptimal wären.

azeu 16. Nov 2015

Wenn Du eh mit den Öffentlichen problemlos zur Arbeit kommst, dann brauchst auch kein...

ChMu 16. Nov 2015

Ah ja. Ach? 1 Jahr und 82000 km, das was andere in 4-5 Jahren zuruecklegen. Keine...

Epaminaidos 16. Nov 2015

Genau das. Aktuell verbrauchen Diesel im Mittel 20-25% weniger Kraftstoff als Benziner...

Dwalinn 16. Nov 2015

Wow sehr spannend... erzähle doch gerne etwas mehr über deine Autosammlung deine Häuser...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Experis GmbH, Berlin
  2. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  3. ALDI SÜD, Mülheim an der Ruhr
  4. über Hanseatisches Personalkontor Bremen, Großraum Bremen


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Warcraft Blu-ray 9,29€, Jack Reacher Blu-ray 6,29€, Forrest Gump 6,29€, Der Soldat...
  2. 24,49€
  3. 395,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Kupfer

    Nokia hält Terabit DSL für überflüssig

  2. Kryptowährung

    Bitcoin notiert auf neuem Rekordhoch

  3. Facebook

    Dokumente zum Umgang mit Sex- und Gewaltinhalten geleakt

  4. Arduino Cinque

    RISC-V-Prozessor und ESP32 auf einem Board vereint

  5. Schatten des Krieges angespielt

    Wir stürmen Festungen! Mit Orks! Und Drachen!

  6. Skills

    Amazon lässt Alexa natürlicher klingen

  7. Cray

    Rechenleistung von Supercomputern in der Cloud mieten

  8. Streaming

    Sky geht gegen Stream4u.tv und Hardwareanbieter vor

  9. Tado im Langzeittest

    Am Ende der Heizperiode

  10. Owncloud-Fork

    Nextcloud 12 skaliert Global



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

Google I/O: Google verzückt die Entwickler
Google I/O
Google verzückt die Entwickler
  1. Neue Version im Hands On Android TV bekommt eine vernünftige Kanalübersicht
  2. Play Store Google nimmt sich Apps mit schlechten Bewertungen vor
  3. Daydream Standalone-Headsets auf Preisniveau von Vive und Oculus Rift

Panasonic Lumix GH5 im Test: Die Kamera, auf die wir gewartet haben
Panasonic Lumix GH5 im Test
Die Kamera, auf die wir gewartet haben
  1. Die Woche im Video Scharfes Video, spartanisches Windows, spaßige Switch

  1. Re: WLAN-Kabel

    ratzeputz113 | 17:42

  2. Was denkt Ihr ist das im Auto okay?

    JoJo778 | 17:40

  3. Re: "Tablets werden sich auch nicht durchsetzen"

    Stefan99 | 17:39

  4. Re: 25MBit/s - wann begreifen die endlich, dass...

    Sharra | 17:38

  5. Re: Bitte nicht vergessen ...

    Hotohori | 17:37


  1. 16:35

  2. 16:20

  3. 16:00

  4. 15:37

  5. 15:01

  6. 13:34

  7. 13:19

  8. 12:31


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel