Bundesrätin Sommaruga: Schweiz erwägt Überdachung von Autobahnen mit Solarzellen

Die Autobahnen in der Schweiz könnten mit Solardächern versehen werden. Auch Photovoltaik für Lärmschutzwände und Galerien ist im Gespräch.

Artikel veröffentlicht am ,
Energypier-Überdachungslösung
Energypier-Überdachungslösung (Bild: Energypier)

Die Schweizer Autobahnen könnten mit Solardächern überbaut werden, um mehr Strom aus regenerierbaren Energien zu erzeugen. Energieministerin Simonetta Sommaruga lässt die Solaroption vom Bundesamt für Strassen (Astra) prüfen. Laut einem Bericht der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) wären theoretisch 1.300 der 1.500 km Autobahnnetz geeignet, weil sie nicht durch Tunnel verlaufen.

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Die geeigneten Abschnitte sollen für die Nutzung durch Photovoltaik-Anlagen ausgeschrieben werden. Die Nutzung der Flächen selbst soll für die Pächter kostenlos sein.

Neben der Überdachungsoption wird geprüft, wo sich Lärmschutzwände und Außenseiten von Galerien mit Solarzellen bepflastern ließen. Für die Lärmschutzwände stehen die Ertragsmöglichkeiten bereits fest: Es wären 55 Gigawattstunden jährlich und damit nur etwa 0,05 Prozent des Stromverbrauchs der Schweiz, berichtet die NZZ.

In einem Pilotprojekt im Wallis wird ein 1,6 km langer Abschnitt überdacht, was zur Energieversorgung von rund 5.000 Einfamilienhäusern genutzt werden soll. Anfang 2023 sollen die Bauarbeiten beginnen. Möglich sei, dass auch Windräder zwischen den Säulen des Solardachs angebracht würden, doch dies werde noch untersucht, heißt es in dem Bericht. In einem zweiten Projekt in der Deutschschweiz soll eine Autobahn-Galerie mit einer Solaranlage versehen werden.

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Dwalinn 03. Feb 2022

Wichtig wäre ein ausgebautes Netz im ganz Europa Dunkel Flauten über den ganzen...

Black616Angel 02. Feb 2022

Auch ansonsten hätte das viele Vorteile: Die Straße ist weniger durch Niederschlag...

Asperos 02. Feb 2022

Wenn die sich noch ein wenig Zeit lassen, können sie gleich Carbonbeton nehmen, ohne...

Lacrimula 02. Feb 2022

Kannst du gerne tun. Ich jedenfalls werd's nicht.



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