Abo
  • Services:

Bundesnetzagentur: Viele Beschwerden zur All-IP-Umstellung der Telekom

Die Bundesnetzagentur kritisiert die Telekom wegen der "hohen Beschwerdezahlen" zu ihrer sogenannten All-IP-Umstellung. Zudem würden teils falsche Versprechen zur Datenübertragungsrate neuer Anschlüsse gemacht.

Artikel veröffentlicht am ,
All-IP
All-IP (Bild: Deutsche Telekom)

Bis zu 300 Kunden der Deutschen Telekom wenden sich jeden Monat mit Klagen über die IP-Umstellung an die Bundesnetzagentur. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) unter Berufung auf eine interne Zwischenbilanz der Regulierungsbehörde. Die Aufsichtsbehörde rechnet offenbar mit weiteren Schwierigkeiten. "Ausweislich der nach wie vor hohen Beschwerdezahlen" seien die Probleme bisher nicht vollständig behoben, hieß es in den Agentur-Unterlagen.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Berlin
  2. Otto Bihler Maschinenfabrik GmbH & Co.KG, Halblech

Europaweit seien bereits rund acht Millionen Anschlüsse auf IP-Technik umgestellt, davon in Deutschland fünf Millionen, erklärte die Telekom im März 2015. Bis Ende 2018 sollen alle Netze der Telekom auf All-IP basieren. So kann der Konzern diese Netze zentral betreiben. Die Telekom hat knapp 10 Prozent ihrer angeschriebenen Kunden durch die Zwangsumstellung auf All-IP verloren. Von dem Ultimatum der Telekom, die Sprachtelefonie auf VoIP umzustellen oder gekündigt zu werden, sind 300.000 Kunden betroffen. Golem.de hatte am 23. September 2014 berichtet, dass die Telekom damit begonnen habe, die VoIP-Umstellung in den 54 Städten, in denen zuerst VDSL angeboten wurde, mit Kündigungsdrohungen durchzusetzen. Angeschrieben würden nur Kunden, deren Vertrag in einigen Monaten auslaufe und die einen PSTN/ISDN-Anschluss hätten.

Die Bundesnetzagentur wirft der Telekom zudem vor, dass ihre Callcenter und die beauftragten Subunternehmen "zum Teil unnötigen Druck auf Endkunden ausüben". Den Kunden werde suggeriert, dass sie an einem zeitnahen Wechsel nicht vorbeikämen, obwohl die Umstellung bei ihnen noch gar nicht anstehe. Zudem würden teils falsche Versprechen zur Datenübertragungsrate neuer Anschlüsse gemacht, hieß es in den Unterlagen, aus denen die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 6,49€
  2. 219€ (Vergleichspreis 251€)
  3. 19,89€ inkl. Versand (Vergleichspreis ca. 30€)

oxygenx_ 01. Jul 2015

IPsec basiertes VPN braucht tatsächlich Unterstützung im Router. Können allerdings die...

alee bomaye 26. Jun 2015

QoS. Bei meinem Unternehmen bieten wir VoIP mit Quality of Service. Call Center müssen...

nudel 26. Jun 2015

Routerzwang wird nicht abgeschaft https://www.golem.de/news/transparenzverordnung...

Flexy 26. Jun 2015

Reale Werte von hier: IP-Telefonie/SIP in ISDN-Qualität braucht "fast nix". Pro Gespräch...

robinx999 25. Jun 2015

Kann mich da an keine Beschwerden erinnern bis auf die Tatsache das bei Tastentelefonen...


Folgen Sie uns
       


Siri auf Deutsch auf dem Homepod

Wir haben uns die deutsche Version von Siri auf dem Homepod angehört. Bei den Funktionen hinkt Siri der Konkurrenz von Alexa und Google Assistant hinterher. Und auch an der Aussprache gibt es noch einiges zu feilen. Apples erster smarter Lautsprecher kostet 350 Euro.

Siri auf Deutsch auf dem Homepod Video aufrufen
Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

    •  /