Bundesnetzagentur: Verbraucherzentrale sieht Funklöcher bei 5G vorprogrammiert

Der Verbraucherzentrale Bundesverband kritisiert, dass die ländlichen Regionen schlecht mit 5G versorgt werden sollen. Die Versprechungen von ruckelfreiem Surfen und weniger Funklöchern könnten so nicht eingehalten werden

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Mobilfunkantenne von Huawei
Mobilfunkantenne von Huawei (Bild: Huawei)

Die Pläne der Bundesnetzagentur für einen flächendeckenden Ausbau der neuen 5G-Netze seien aus Verbrauchersicht wenig ambitioniert. Das erklärte der Verbraucherzentrale Bundesverband (Vzbv) am 24. September 2018. So sollen die Netzbetreiber laut bisherigen Vorstellungen der Regulierungsbehörde bis Ende 2022 mindestens 98 Prozent der Haushalte in allen Bundesländern mit mindestens 100 MBit/s versorgen. Der für Netzbetreiber wenig rentable ländliche Raum werde jedoch nicht einbezogen. "Funklöcher und Verbraucherfrust sind wie schon beim LTE-Standard vorprogrammiert, solange nicht flächendeckend ausgebaut wird", sagte Lina Ehrig, Leiterin im Team Digitales und Medien. Auch mit Blick auf einen lebendigen Wettbewerb sei der aktuelle Entwurf der Bundesnetzagentur jedoch mehr als enttäuschend. Am 24. September 2018 tagt der Beirat der Bundesnetzagentur.

Vzbv: "Lebendiger Wettbewerb sieht anders aus"

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Verbraucher und Wirtschaft würden mit 5G höhere Datenraten, ruckelfreies Surfen, weniger Funklöcher und ein reduzierter Energiebedarf für mobile Geräte versprochen. Bis dahin ist es laut Verbraucherzentrale aber noch "ein weiter Weg". Derzeit teilen sich die drei großen Netzbetreiber den deutschen Mobilfunkmarkt etwa zu gleichen Teilen auf. "Lebendiger Wettbewerb sieht anders aus", betonte Ehrig. Der deutsche Mobilfunkmarkt zähle nicht gerade zu den besten und rangiere im europäischen und internationalen Vergleich regelmäßig im unteren Drittel, etwa bei den Kosten für Datenvolumina.

In vielen ländlichen Regionen sei die Verbindung weiterhin schlecht. "Verbraucher beklagen zu Recht seit Jahren die viel diskutierten Funklöcher", sagte Ehrig.

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