Abo
  • Services:

Bundesnetzagentur: Telekom muss Call-by-Call und Preselection ermöglichen

Die Bundesnetzagentur ist gegen die Pläne der EU, Call-by-Call und Preselection nicht mehr vorzuschreiben. Laut VATM telefonieren Verbraucher täglich 25 Millionen Minuten über Call-by-Call oder Preselection.

Artikel veröffentlicht am ,
Gebäude der Bundesnetzagentur in Bonn
Gebäude der Bundesnetzagentur in Bonn (Bild: Bundesnetzagentur.de)

Die Bundesnetzagentur will die Deutsche Telekom verpflichten, Call-by-Call und Preselection auch zukünftig an ihren Anschlüssen zuzulassen. Dies sieht ein jetzt veröffentlichter Entscheidungsentwurf vor, in dem die Rahmenbedingungen für die Regulierung der Festnetz-Endkundenanschlüsse festgelegt werden sollen. Auf diesem Markt verfügt die Telekom nach dem Ergebnis einer Untersuchung der Behörde nach wie vor über eine beträchtliche Macht.

Stellenmarkt
  1. Deutsches Klimarechenzentrum GmbH (DKRZ), Hamburg
  2. Stadtwerke Augsburg Holding GmbH, Augsburg

"Die Analyse der Bundesnetzagentur hat ergeben, dass noch immer eine millionenfache Nachfrage im Markt besteht", sagte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner. Vor allem die ältere Generation entscheide sich für Call-by-Call-Angebote und nutze diesen Service intensiv. So telefonierten die Verbraucher täglich 25 Millionen Minuten über Call-by-Call oder Preselection.

Auch Geschäftskunden wie Unternehmen mit Filialstrukturen nutzten Preselection, sagte Grützner, um überall über eine bundesweit einsetzbare Rufnummer erreichbar zu sein. "Das geht in der Praxis in vielen Fällen nur über Call-by-Call oder Preselection", so Grützner. Zudem würden durch Call-by-Call Preisstrukturen transparent.

Die EU plant aktuell, Call-by-Call und Preselection zukünftig in ganz Europa komplett aus der Regulierung zu entlassen, weil ausreichend Wettbewerb herrsche. "Jetzt kommt es darauf an, dass auch die EU-Kommission ihren Blick bewusster als bislang auf die Interessen der Verbraucher und Geschäftskunden richtet", sagte Grützner.

Der Verfügungsentwurf der Bundesnetzagentur sei ein wichtiges Signal an Brüssel, "verbraucherfreundliche Angebote nicht zugunsten der Ex-Monopolisten aus dem Markt verdrängen zu lassen."



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 45,99€ (Release 19.10.)
  2. 14,02€
  3. 16,82€
  4. 1,69€

edgario 26. Mär 2014

Ich bin der Meinung hier sollte weiter Ordnung herrschen, und die EU-Kommission weiterhin...

lisgoem8 23. Mär 2014

Der Provider gibt Kunden einen (nocht einen Zwangs-)Router mit Telefonie. Oft kann man in...

TC 22. Mär 2014

billiger als jedes CbC und meist kriegt man pro Aufladung so viele nationale Freiminuten...

Nasenbaer 22. Mär 2014

ich glaube da verwechselte jemand Call-By-Call mit Prepaid-Handykarten. ^^

mw_blond 22. Mär 2014

Das ist technikneutral. Daher funktioniert CbC bei den DTAG/Congstar VoIP Produkten.


Folgen Sie uns
       


Motorola One angesehen (Ifa 2018)

Lenovo hat auf der Elektronikfachmesse Ifa 2018 sein neues Android-Smartphone Motorola One vorgestellt.

Motorola One angesehen (Ifa 2018) Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Gesetzesentwurf: So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen
Gesetzesentwurf
So will die Regierung den Abmahnmissbrauch eindämmen

Obwohl nach Inkrafttreten der DSGVO eine Abmahnwelle ausgeblieben ist, will Justizministerin Barley nun gesetzlich gegen missbräuchliche Abmahnungen vorgehen. Damit soll auch der "fliegende Gerichtsstand" im Wettbewerbsrecht abgeschafft werden.
Von Friedhelm Greis


    Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
    Leistungsschutzrecht
    So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

    Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
    2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
    3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

      •  /