Abo
  • Services:

Bundesnetzagentur: Telekom darf Vectoring anschalten

Die Bundesnetzagentur hat sich beeilt, alle Hürden zu beseitigen, damit die Telekom ihr Vectoring anschalten kann. Das Layer-2-Bitstrom für Konkurrenten wurde vorläufig in Kraft gesetzt.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom
Netzausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Bundesnetzagentur hat Layer-2-Bitstrom, das Zwangsangebot der Telekom für Wettbewerber, vorläufig in Kraft gesetzt. Das gab die Regulierungsbehörde am 31. Oktober 2016 bekannt. Die Telekom konnte ihr Vectoring bisher teilweise noch nicht aktivieren, weil das vom Regulierer vorgeschriebene Zugangsprodukt für Konkurrenten noch nicht genehmigt ist. Hier sorgte die Bundesnetzagentur jetzt für eine schnelle Lösung.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

"Die kurzfristige Inkraftsetzung des Standardangebotes für den Layer-2-Bitstrom ist erforderlich, weil die Telekom beim Vectoring-Einsatz außerhalb des Nahbereichs verpflichtet ist, ihren Wettbewerbern ab dem 1. November 2016 als Ersatz für den entbündelten Zugang zur 'letzten Meile', der Teilnehmeranschlussleitung, ein Layer 2-Bitstromprodukt anzubieten."

Letzte Meile, Layer-2-Bitstrom und was kostet es?

Der Layer-2-Bitstrom wird mit Ethernet im Netz der Telekom transportiert. Es soll als Vorleistungsprodukt eine Alternative für Unternehmen werden, die ihre Endkunden bisher nur über das Anmieten der Teilnehmeranschlussleitung der Telekom erreichen. "Wettbewerber müssen für dieses Zugangsprodukt mehr in eigene Infrastruktur investieren, können den Datenverkehr dann aber weitgehend unverarbeitet von der Telekom übernehmen und so eigene Endkundenprodukte ausgestalten", erklärte die Bundesnetzagentur.

VATM-Chef Martin Witt hatte am 19. Oktober 2016 dagegen gesagt: "Es rechnet sich viel schlechter. Bisher zahlten wir für die TAL einen Preis von 10,02 Euro, morgen werden es 18,50 Euro sein. So sind 80 Prozent der Marge einfach mal weg." Das Geld fehle beim Ausbau des Netzes.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-50%) 4,99€
  2. (-20%) 15,99€
  3. 12,49€

Ovaron 02. Nov 2016

Leider ist aber die Menge der Kunden die Du damit erreichst extrem viel geringer als bei...

Ovaron 02. Nov 2016

Am Vectoring-DSLAM gibt es weder für kurze noch für lange Leitungen VDSL (ohne V...

freka 01. Nov 2016

Und Big-T wird iwann zwangsweise diese Leistung weiter vermieten müssen, was derzeit...

RipClaw 01. Nov 2016

Also auf der Angebots Seite steht ab dem 13. Monat wird auf 29,99¤ erhöht. Bei Neukunden...

RipClaw 31. Okt 2016

Soweit ich das verstanden habe ist die Entscheidung alleine durch die Bundesnetzagentur...


Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019)

Der Ring von Padrone soll die Maus überflüssig machen - wir haben ihn uns auf der CES 2019 angesehen.

Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

Elektroauto: Eine Branche vor der Zerreißprobe
Elektroauto
Eine Branche vor der Zerreißprobe

2019 wird ein spannendes Jahr für die Elektromobilität. Politik und Autoindustrie stehen in diesem Jahr vor Entwicklungen, die über die Zukunft bestimmen. Doch noch ist die Richtung unklar.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Monowheel Z-One One Die Elektro-Vespa auf einem Rad
  2. 2nd Life Ausgemusterte Bus-Akkus speichern jetzt Solarenergie
  3. Weniger Aufwand Elektroautos sollen in Deutschland 114.000 Jobs kosten

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

    •  /