Abo
  • Services:

Bundesnetzagentur: Stream On soll gegen Roamingfreiheit verstoßen

Die Bundesnetzagentur hat die umstrittenen Stream-On-Optionen der Telekom geprüft und kritisiert, dass das Angebot nicht europaweit verfügbar ist. Mit dem Zero-Rating an sich hat die Agentur kein Problem. Die Telekom hat zwei Wochen Zeit, um zu reagieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Telekom hat Stream On am 19. April gestartet.
Die Telekom hat Stream On am 19. April gestartet. (Bild: John Macdougall/AFP/Getty Images)

Die Bundesnetzagentur hat sich zu den umstrittenen Stream-On-Optionen der Deutschen Telekom geäußert. Mit dem Zero-Rating hat die Agentur demnach keine Probleme, aber die Roamingfreiheit werde verletzt. Die Prüfung dauert seit April an.

Stellenmarkt
  1. Automotive Lighting Reutlingen GmbH, Reutlingen bei Stuttgart
  2. Groz-Beckert KG, Albstadt

Unzulässig sei "vor allem die Reduzierung der Datenübertragungsrate bei Videostreaming, die in einem bestimmten Tarif ('Tarif L') angewendet wird. Dies verstößt gegen das Gebot der Gleichbehandlung allen Datenverkehrs", wie die Agentur Golem.de mitteilte. Weiter heißt es: "Das Zero-Rating-Angebot als solches ist hingegen nach derzeitiger Sicht der Bundesnetzagentur im Wesentlichen zulässig."

Kein Roam-like-at-Home für Videostreaming

Problematisch sei aber, dass Nutzer das Videoangebot nicht entsprechend dem Roam-like-at-Home-Grundsatz in ganz Europa nutzen könnten. "Während im Inland das Datenvolumen der 'Stream-On'-Dienste unbegrenzt ist, wird bei der Nutzung im EU-Ausland das durch 'Stream On' genutzte Datenvolumen vom Datenvolumen des Magenta-Tarifs abgezogen", schreibt die BNetzA.

Aktivisten hatten Stream On als Verletzung der Netzneutralität kritisiert, die Telekom verteidigt das eigene Angebot. Für eine Stellungnahme zu den aktuellen Vorwürfen der Bundesnetzagentur war das Unternehmen zunächst nicht zu erreichen. Sie hat nach der Zustellung der Ergebnisse zwei Wochen Zeit, Stellung zu nehmen oder die Kritikpunkte zu beseitigen.

Mit Stream On können Nutzer in höherwertigen Tarifen der Telekom bestimmte Dienste wie Audio- oder Videostreaming ohne Anrechnung auf das Datenvolumen nutzen. Die Dienste müssen dazu einen Kooperationsvertrag unterschreiben.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,95€
  2. (-83%) 8,50€
  3. 4,99€
  4. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)

nmSteven 22. Okt 2017

... und eure Probleme sind gelöst. Für Schlappe 199¤ im Monat bekommt ihr alle 12 Monate...

tha_specializt 16. Okt 2017

Das ist psychosomatisch - du glaubst es wäre geschmeidiger, schöner, besser weil du...

Dwalinn 10. Okt 2017

Um zu verhindern das die Leute ihren Mobilanschluss voll auslasten.... da gibt es sicher...

ckerazor 09. Okt 2017

Die Vorgabe "Roam like home" ist durch den Ausschluss der Nutzung im EU Ausland nicht...


Folgen Sie uns
       


Metro Exodus - Fazit

In Metro Exodus kommt Artjom endlich streckenweise wirklich an die frische Luft.

Metro Exodus - Fazit Video aufrufen
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

XPS 13 (9380) im Test: Dell macht's ohne Frosch und Spiegel
XPS 13 (9380) im Test
Dell macht's ohne Frosch und Spiegel

Und wir dachten, die Kamera wandert nach oben und das war es - aber nein: Dell hat uns überrascht und das XPS 13 (9380) dort verbessert, wo wir es nicht erwartet hätten, wohl aber erhofft haben.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Mit Ubuntu Dell XPS 13 mit Whiskey Lake als Developer Edition verfügbar
  2. XPS 13 (9380) Dell verabschiedet sich von Froschkamera

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /