Bundesnetzagentur: Seehofer fordert Verschiebung von 5G-Auktion

Bundesinnenminister Horst Seehofer will die 5G-Auktion verschieben, bis die ländlichen Regionen besser berücksichtigt werden. Er wird von einer Gruppe um den CDU-Abgeordneten Stefan Rouenhoff unterstützt.

Artikel veröffentlicht am ,
Bundesinnenminister Horst Seehofer
Bundesinnenminister Horst Seehofer (Bild: Bundesinnenministerium / Henning Schacht)

Bundesinnenminister Horst Seehofer verlangt, die Ausschreibungsregeln für das 5G-Mobilfunknetz nachzubessern und die Auktion zu verschieben. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel berichtet, kritisiert der CSU-Chef in einem Brief an den Präsidenten der Bundesnetzagentur, dass sich mit den bisherigen Vergabekriterien keine "gleichwertigen Lebensverhältnisse" in der Republik herstellen ließen, wie sie der Koalitionsvertrag verlange.

Stellenmarkt
  1. IT-Sicherheitsbeauftragte/r (Chief Information Security Officer (m/w/d))
    Oberlandesgericht Stuttgart, Stuttgart
  2. Junior System Engineer (m/w/d) im Bereich Unified Communications
    Diehl Informatik GmbH, Nürnberg
Detailsuche

Nach derzeitigem Plan würden stattdessen "15 bis 20 Prozent der Bundesfläche nicht mit 5G-Verbindungen versorgt". Das betreffe "vor allem ländliche Regionen", heißt es in dem Schreiben. Die Bundesnetzagentur solle deshalb mit der Frequenzvergabe warten, bis die Bund-Länder-Kommission "Gleichwertige Lebensverhältnisse" ihre Beratungen im Mai nächsten Jahres abgeschlossen habe.

Seehofer wird von einer Gruppe von Unionsparlamentariern um den CDU-Abgeordneten Stefan Rouenhoff unterstützt, die eine Unterschriftenaktion für einen neuen Vergabeplan gestartet haben. Nötig sei ein "gleichwertiger Ausbau urbaner und ländlicher Regionen, um so eine flächendeckende Infrastruktur für die digitale Zukunft unseres Landes sicherzustellen", heißt es in ihrem Schreiben an die Fraktion. Bislang haben sich drei Dutzend Unionsabgeordnete dem Aufruf angeschlossen.

5G: Unionsminister wollen andere Vergabe

Am 26. November 2018 will die Bundesnetzagentur ihren endgültigen Plan für die 5G-Frequenzvergabe vorlegen. Anfang des kommenden Jahres werden die Frequenzen bei 2 GHz und 3,6 GHz in einer Auktion von der Bundesnetzagentur vergeben.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

Schon vor dem Schreiben von Seehofer hatte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) den Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, zu einem Treffen der Unionsminister nach Berlin eingeladen. Im Verkehrsministerium berieten sie sich mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). Die Minister fordern, dass Homann auch im ländlichen Raum 5G-Mobilfunk garantiert. Dafür sollen die Anbieter in dünn besiedelten Regionen ein gemeinsames 5G-Netz aufbauen und dieses miteinander teilen. Die Kosten für das Netz würden sonst zu hoch und es könnte viele Jahre dauern, bis das 5G-Netz eine hohe Abdeckung erreicht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kryptowährungen
Lohnt sich der Einstieg in Chia?

Wie andere Altcoins soll Chia eine verträglichere Version des Bitcoin sein. Farming punktet dabei gegenüber GPU-Mining, wirklich sauber ist es aber nicht.
Von Dirk Koller

Kryptowährungen: Lohnt sich der Einstieg in Chia?
Artikel
  1. Windows 365: Der mietbare Cloud-PC mit Windows kann bestellt werden
    Windows 365
    Der mietbare Cloud-PC mit Windows kann bestellt werden

    Microsoft startet mit Windows 365 und gibt Preise für den Cloud-PC bekannt. Die VMs sollen wie physische Windows-PCs funktionieren.

  2. Scan & Go: Rossmann testet Einkauf im Markt per App
    Scan & Go
    Rossmann testet Einkauf im Markt per App

    Rossmann probiert in drei seiner Filialen den Einkauf über eine App aus. Kunden scannen die Waren selbst per App und zahlen an der Kasse ohne auszupacken.

  3. Machine Learning: US-Militär will Tage in die Zukunft schauen
    Machine Learning
    US-Militär will Tage in die Zukunft schauen

    Massenweise Informationen sollen einer KI des US-Militärs dabei helfen, Situationen bereits Tage vorher zu berechnen. Tests dazu laufen.

Anonymer Nutzer 27. Okt 2018

weil ... dann der festnetzausbau weiter verschoben werden kann, weil die im idealfall...

qq1 26. Okt 2018

zum thema 5g lesen. insbesondere zur frage, darf die industrie ihr eigenes 5g netz haben...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Speicherwoche bei Saturn Samsung • C27RG54FQU, 27 Zoll, curved 203,55€ • Bosch Professional Werkzeuge und Messtechnik • Samsung Galaxy Vorbesteller-Aktion • Speicherwoche bei Media Markt • 15% auf Xiaomi-Technik • Hisense UHD-Fernseher • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten [Werbung]
    •  /