Bundesnetzagentur: Rund 2,3 Millionen Nutzer haben weniger als 10 MBit/s
Noch 2,3 Millionen Kunden nutzen Anschlüsse mit einer nominellen Datenrate von weniger als 10 MBit/s. Das gab die Bundesnetzagentur am 19. Mai 2021 aus ihrem Jahresbericht 2020(öffnet im neuen Fenster) bekannt. Die Anzahl der langsamen Zugänge hat sich zum Vorjahr um rund 0,6 Millionen verringert.
Als Breitband gelten für die Bundesnetzagentur weiterhin alle Anschlüsse mit einer Bandbreite von mindestens 144 KBit/s. Die Behörde beruft sich dabei auf "gültige Vorgaben der Europäischen Kommission im Rahmen der EU-Breitbandstatistik (COCOM)".
Mehr Zugänge mit 100 MBit/s
Im Jahr 2020 wurden weiter verstärkt Anschlüsse mit hohen Datenraten nachgefragt. Rund 11,6 Millionen Anschlüsse wurden Ende 2020 mit mindestens 100 MBit/s vermarktet.
Bei einer Gesamtzahl von 36,1 Millionen in Festnetzen vermarkteten Anschlüsse erhöhte sich damit bis zum Jahresende 2020 der Anteil der gebuchten Zugänge mit mindesten 100 MBit/s auf rund 32 Prozent. Dabei versprachen circa 1 Million Anschlüsse eine vermarktete Bandbreite von 1 GBit/s und mehr.
Mit einem Anteil von 70 Prozent (25,4 Millionen) basierte der Großteil der Anschlüsse weiterhin auf unterschiedlichen DSL-Technologien. Auf alle anderen Anschlussarten entfielen insgesamt etwa 10,7 Millionen Zugänge.
Hier waren es mit rund 8,7 Millionen überwiegend Zugänge auf Basis von HFC-Netzen. Auf FTTB/FTTH (Fiber To The Building/Home) beruhten rund 1,9 Millionen Anschlüsse. Weniger als 0,1 Millionen Anschlüsse verteilten sich auf funkbasierte Technologien (BWA), Festverbindungen sowie Satellit.
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