Bundesnetzagentur: Neue 5G-Frequenzvergabe ist angelaufen

Im Bereich 26 GHz können seit Januar 2021 auch öffentliche 5G-Netze angeboten werden.

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Lufthansa Technik und Vodafone starten 5G Campus-Netz in einem Flugzeug-Hangar in Hamburg
Lufthansa Technik und Vodafone starten 5G Campus-Netz in einem Flugzeug-Hangar in Hamburg (Bild: Vodafone Deutschland)

Die Bundesnetzagentur hat seit Jahresbeginn die Vergabe im neuen 26-GHz-Bereich für lokale und regionale Netze für 5G gestartet. Das sagte Thomas Heutmann, Referatsleiter bei der Bundesnetzagentur, am 21. Januar 2021 in der Onlinekonferenz 5G Masters des Branchenverbands VATM (Verband der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten). "Der wesentliche Unterschied ist hier, dass auch öffentliche Dienste wie Hotspots oder FWA für regionale Anbieter realisiert werden können", erklärte Heutmann.

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FWA steht für den Festnetzersatz Fixed Wireless Access. Die Bereiche 42 und 60 GHz kämen in Zukunft noch hinzu. Für den 26-GHz-Bereich gebe es "eine Handvoll Anfragen, aber noch keine Anträge", sagte Heutmann Golem.de auf Anfrage. "Hier ist ein komplexes Antragsverfahren gestartet."

Im Frequenzbereich 3,7 bis 3,8 GHz hat es laut Heutmann bisher 103 Zuteilungen für Campusnetze und keine durch die Bundesnetzagentur abgelehnten Anträge gegeben. "70 Prozent haben 100-MHz-Bandbreite erhalten und fast immer läuft das über zehn Jahre. Der größte Antragssteller ist wohl BASF", sagte Heutmann. Wichtig sei für die Betreiber, dass 5G-Module für einen bezahlbaren Preis zur Verfügung gestellt würden. Oft sei es deshalb noch LTE, was genutzt werde.

5G Campus: Erst einmal kommt das HQ dran

Die meisten Betreiberfirmen rüsteten zuerst einmal ihren zentralen Standort mit einem Campusnetz aus. Wegen der wirtschaftlichen Lage stellten aber auch einige ihre Pläne zurück, sagte Heutmann.

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Vorteile sind nach Angaben von Industrieverbänden eine bessere Abdeckung des gesamten Firmengeländes, volle Kontrolle über die firmeneigenen Daten, weniger Störungen als in öffentlichen Mobilfunknetzen sowie bessere Leistungsparameter für Latenz, Datenrate und Teilnehmeranzahl. Die Frequenzgebühren bewegen sich je nach Laufzeit und Fläche zwischen 1.600 Euro beispielsweise für einen Bauernhof und 50.000 Euro für eine Fabrik.

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